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Geschichte+Archäologie

DAMALS-Podcast, Folge 18: Attentat auf Papst Johannes Paul II.

13. Mai 1981: Als Papst Johannes Paul II. im offenen Jeep über den Petersplatz fuhr, schoss ihn der türkische Rechtsextremist Ali Ağca nieder. Dank seiner guten körperlichen Fitness überlebte der Papst schwer verletzt.

Bis heute sind die genauen Hintergründe der Tat, die vor den Augen einer großen Menschenmenge geschah, unklar. Der Attentäter trug in den Vernehmungen verschiedenste Erklärungen vor, die sich alle widersprachen, und die Spekulationen über die möglichen Hintermänner und vor allem über die Motive des Verbrechens gehen bis heute von unterschiedlichsten Ansätzen aus. Als wahrscheinlichstes Szenario gilt, dass der bulgarische Geheimdienst im Auftrag Moskaus den Anschlag organisierte. Denn der polnische Pontifex hatte sich für die in Danzig protestierenden Werftarbeiter eingesetzt – und darüber war KPdSU-Generalsekretär Leonid Breschnew offenbar mehr als beunruhigt. Bewiesen ist diese Darstellung aber nicht.

Johannes Paul II. selbst verwob die Ereignisse des 13. Mai 1981 im Nachhinein mit einem religiösen Thema, das genau 64 Jahre zuvor, ebenfalls am 13. Mai, seinen Anfang genommen hatte, und zwar dem ersten Erscheinen der sogenannten Frau von Fátima. Am jenem 13. Mai 1917 hatten die zehnjährige Lúcia dos Santos, ihre Cousine, die siebenjährige Jacinta Marto, und deren Bruder, der neunjährige Francisco Marto, beim Hüten der Schafe auf einem Feld unweit der portugiesischen Kleinstadt Fátima eine seltsame Begegnung. In der Nähe einer Steineiche sahen sie eine wunderschöne Frau in einem hellen Mantel. Die Frau soll den Kindern erklärt haben, sie sei vom Himmel herabgestiegen, und bat sie, in genau einem Monat wiederzukommen.

Viele Jahre später erkannte die katholische Kirche diese und die folgenden Erscheinungen der Frau als Wunder an. Johannes Paul war auf jeden Fall überzeugt davon, dass die Frau von Fátima – die Gottesmutter – ihm das Leben gerettet habe, weil er sich im Moment der Schüsse zu Gläubigen hinabgebeugt habe, die ihm Bildnisse aus Fátima entgegenstreckten.

Die beiden Podcast-Moderatoren Felix Melching und David Neuhäuser nutzen die Gelegenheit, um in einem Schnelldurchlauf durch die Papstgeschichte von allen möglichen Attentatsversuchen zu berichten.

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