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Geschichte|Archäologie

Das Ende Roms in Germanien

Nero Claudius Germanicus, Adoptivsohn von Kaiser Tiberius (römische Büste). (Foto: Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen, Schloss Erbach)

Nicht die Varus-Schlacht markiert Roms Ende in Germanien, vielmehr führte noch Jahre später Germanicus Krieg um die schwierige Provinz. Dann brach Kaiser Tiberius die Unternehmungen seines Adoptivsohns ab: zu teuer, zu verlustreich.

Trotzdem wurde ein Triumph gefeiert. Von da an bildete der Rhein wieder die Grenze Roms zum freien Germanien. Die Stützpunkte östlich des Rheins wurden von den Römern aufgegeben, auch Aliso auf dem Gebiet des heutigen Haltern am See. „Triumph ohne Sieg. Roms Ende in Germanien“ heißt die neue Sonderausstellung im dortigen LWL-Römermuseum (Weseler Straße 100, Tel. +49 (0)2364 9376-0). Rund 250 Exponate beleuchten noch bis zum 5. November 2017 unter anderem die Frage, was aus diesem wichtigen Standort an der Lippe geworden wäre, hätte Germanicus gesiegt. Außerdem wird den Besuchern ein Triumphzug, wie er in Rom veranstaltet wurde, vor Augen gestellt – von der Präsentation der Beute bis zum Opfer auf dem Kapitol.

Die Begleitpublikation ist im Verlag Philipp von Zabern, Darmstadt, erschienen. Haltern gilt als der am besten erforschte Militärstützpunkt aus der Zeit des Kaisers Augustus. Mehrere Truppenlager bestanden nachein‧ander auf dem Gelände am Silverberg. Erkennbar wird, welche Anlagen zu einem funktionierenden Legionslager gehörten. Nachgewiesen sind das „Hauptlager“ mit fester Innenbebauung, eine Schiffsanlegestelle für den Nachschub, Spuren der Lagervorstadt, eine Marinebasis mit Schiffshäusern und Kasernen sowie eine Gräberstraße.

Quelle: Redaktion DAMALS
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