Das ganz normale Blutvergießen - wissenschaft.de
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Geschichte+Archäologie

Das ganz normale Blutvergießen

„Der Mensch ist von Natur aus gut“, schrieb 1755 der Philosoph Jean-Jacques Rousseau. Bis in die Gegenwart folgern romantische Rousseau-Jünger daraus: Jäger-Sammler-Ethnien, Menschen auf der ursprünglichsten Kulturstufe, müssten auch die humansten sein. Der „edle Wilde“ kenne keine Gewalttätigkeit. Doch das ist ein Irrtum. Die Bereitschaft, Konflikte friedlich beizulegen, ist im Menschen ebenso angelegt wie die, zu töten. Und das Motiv Vergeltung ist in Stammesgesellschaften der Motor immer neuer Gewalt (oben: Beduinen beim Racheschwur).

Seite 34

totschlag im paradies

In Jäger-Sammler-Kulturen werden häufiger Menschen umgebracht als in der South Bronx.

Seite 40

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der anfang aller kriege

Die Sesshaftigkeit brachte die organisierte Gewalt zwischen Gruppen in die Welt.

Seite 44

Die mär vom weltfrieden

Der „Human Security Report“ zählt seit 1992 immer weniger Kriege und Kriegstote – aber …

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Rap|pen|an|ti|lo|pe  〈f. 19; Zool.〉 in den Steppen Ostafrikas lebende Antilope mit schwarzem Rückenfell u. weißem Bauch: Hippotragus grandicornis

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