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Zwischen Hitler und Mussolini

Das Projekt „StadtteilHistoriker“ – Bürger die Geschichte schreiben

„Jede Familie, jeder Stadtteil, jede Stadt hat eine Geschichte. Sie zu kennen heißt, sich selbst zu kennen. Sie zu erforschen heißt, sich selbst kennenzulernen“, schreibt Prof. Dr. Hans-Joachim Gehrke, Mitinitiator des Frankfurter Projekts „StadtteilHistoriker“.

Seit 2007 sucht die Stiftung Polytechnische Gesellschaft in einem großen Bewerbungsverfahren geschichtsinteressierte Bürger aus Frankfurt, um sie für anderthalb Jahre bei einem Projekt über die Aufarbeitung der Stadtgeschichte zu unterstützen. Die Bewerber dürfen den Themenschwerpunkt aus der Frankfurter Stadthistorie frei wählen und müssen ihr angestrebtes Projekt in einer ausführlichen Bewerbung einreichen. Eine Fachjury begutachtet diese und wertet sie nach Kriterien wie etwa Originalität der Themenwahl aus. Die 25 besten Projektbewerber erhalten ein Stipendium in Höhe von 1500 Euro für die 18-monatige Forschungszeit und für die Aufbereitung der Ergebnisse. Außerdem macht die Gerda Henkel Stiftung alle „StadtteilHistoriker“ mit Methoden der Geschichtsforschung vertraut und begleitet sie fachlich über den Zeitraum des Projekts. Des Weiteren findet eine Kooperation mit der Frankfurter Neuen Presse statt, die regelmäßig über die Arbeit der Geförderten berichtet.

Wer die bisherigen „StadtteilHistoriker“ und ihre Projekte kennen lernen will, hat nun dazu Gelegenheit. Die ersten beiden Teilnehmerjahrgänge haben ihre Erfahrungen zusammengetragen und präsentieren diese in einem Band. Darin geben die Laienhistoriker auf jeweils einer Doppelseite einen Überblick über ihre Projektarbeiten und stellen ihre Forschungsergebnisse vor. Die Projekte behandeln sehr vielfältige Themen. Neben der Geschichte von Personen und Familien wurden auch Entwicklungen von Gebäuden und Unternehmen aus dem Großraum Frankfurt unter die Lupe genommen. Beispielsweise wird der Wandel des Stadtteils Heddernheim nachkonstruiert, der sich von einem Bauerndorf zu einem Industriestandort entwickelte, oder auch das bauliche Erbe der jüdischen Familie Rothschild beschrieben, das aus rund 50 Palais, Häusern, Gutshöfen und Ländereien besteht. Die Projekte erörtern also vielfältige Aspekte der Stadtgeschichte und zeigen ein farbenfrohes Bild Frankfurts von den Anfängen bis zur Gegenwart.

Quelle: Lars Lehmann
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