Die Schlacht von Tannenberg „Die Gefahr, dass der Computer so wird wie der Mensch… - wissenschaft.de
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Die Schlacht von Tannenberg

„Die Gefahr, dass der Computer so wird wie der Mensch…

Konrad Zuse war bereits als Jugendlicher von mechanischen Konstruktionen und kreativer Gestaltung fasziniert. 1935 begann er in seinem Wohnzimmer in Berlin-Kreuzberg mit dem Bau des ersten Computers der Welt (Z1), den er fortan weiterentwickelte um schließlich 1941 den ersten funktionsfähigen Computer (Z3) mit Relais zu präsentieren. Desweiteren entwickelte er 1945 mit dem „Plankalkül“ die erste höhere Programmiersprache und baute mit seiner Firma Zuse KG den ersten Plotter (Z64), ein grafisches Ausgabegerät für Vektorgraphen das sozusagen der Vorläufer der heutigen breiten Tintenstrahldrucker ist. In seiner Freizeit rekonstruierte er seine im Krieg zerstörten Rechner Z1 und Z3, baute einen Windturm zur optimalen Ausnutzung der Windenergie und widmete sich der Malerei.

Zahlreiche Ausstellungen widmen sich in diesem Jahr dem Computerpionier Zuse: Vom 14. bis zum 26. Juni 2010 findet im Konrad-Zuse-Computermuseum in Hoyerswerda die Sonderausstellung „100 Jahre Konrad Zuse“ statt. Am 16. Juni wird im Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn die Sonderausstellung „Zuse Extra“ eröffnet. Auch das Deutsche Museum in München widmet sich dem Erfinder des Computers und zeigt in der Sonderausstellung „100 Jahre Konrad Zuse“ Einblicke in seinen Nachlass. Am 26. Juni 2010 stellt im Konrad-Zuse-Museum in Hünfeld in Osthessen sein Sohn Horst Zuse den Nachbau des Z3-Rechners vor. Und im Deutschen Technikmuseum in Berlin wird am 2. Oktober 2010 die neue Dauerausstellung „Die ersten Computer der Welt – Konrad Zuse, der kreative Visionär“ eröffnet.

Quelle: Carmen Fischer
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