Die USA als Vorbild und Hassobjekt - wissenschaft.de
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Geschichte+Archäologie

Die USA als Vorbild und Hassobjekt

Beliebt in der Bundesrepublik: die Tupperware-Partys. (Stiftung Haus der Geschichte / Axel Thünker)

Die USA haben wie kein anderes Land die Nachkriegsgeschichte West-Deutschlands beeinflusst, wobei das deutsch-amerikanische Verhältnis nicht immer von positiven Emotionen bestimmt war. Dieser besonderen Beziehung widmet sich die Ausstellung „The American Way. Die USA in Deutschland“ im Bonner Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (Willy-Brandt-Allee 14, Tel. +49 (0)228 9165-0) noch bis zum 13. Oktober.

Zentrale Themen sind die Sicherheitspolitik, die Wirtschaft und die Alltagskultur. Vom Kriegsgegner wandelte sich die USA durch CARE-Pakete, Marshall-Plan und Luftbrücke zum Helfer in der Not. Der „American Way of Life“ wurde zudem für viele West- (und Ost-)Deutsche zum Vorbild: von der Hollywood-Schaukel bis zu Elvis Presley. Unter den etwa 1000 Objekten findet sich auch das Original-Liedblatt von „Muss i denn zum Städele hinaus“ mit handschriftlichen Anmerkungen des Rockidols. Mit dem Krieg der US-Amerikaner gegen Vietnam schlug die Stimmung um, wie die Studentendemonstrationen der 80er Jahre zeigen. Und im Zeitalter von Globalisierung und Terrorismus stehen die USA und Europa vor neuen Herausforderungen. Zur Schau gibt es eine kostenlose App für Tablet-Computer.

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