Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR mit neuer Dauerausstellung - wissenschaft.de
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Geschichte+Archäologie

Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR mit neuer Dauerausstellung

Kürzlich wurde die neue Dauerausstellung „Alltag: DDR“ des Dokumentationszentrums Alltagskultur der DDR eröffnet. Das seit 19 Jahren bestehende Museum in Eisenhüttenstadt war das erste Museum, das sich mit dem materiellen Erbe des DDR-Alltags befasste. Nach zahlreichen erfolgreichen Sonderausstellungen zu kultur- und sozialgeschichtlichen Themen wird nun mit finanzieller Förderung aus dem Gedenkstättenprogramm des Bundes sowie des Landes Brandenburg eine ständige Präsentation geschaffen, die auch die junge Generation zur Beschäftigung / Auseinandersetzung mit der DDR-Alltagsgeschichte anregt. Damit trägt das Museum dazu bei, die oftmals beobachtete Kluft zwischen Geschichte und Erinnerung zu überbrücken sowie den Dialog zwischen den Generationen und zwischen Ost und West zu fördern. „Alltag: DDR“ – ausgehend von der langjährigen Sammlungstätigkeit und darauf aufbauend veranschaulichen zahlreiche Ausstellungsexponate das „normale“ Leben in der DDR. Lebensbereiche wie Arbeit, Familie und Bildung werden mit Fragen nach den Konsummöglichkeiten und Kommunikationsbedingungen verknüpft. Eisenhüttenstadt, das als Modellstadt einen eigenen Ausstellungsraum erhält, steht für die Gründerjahre der DDR; deren Entwicklung in den Jahren der Honecker-Herrschaft und deren Ende sind weitere Ausstellungsschwerpunkte. Alle Themen werden durch eine chronologische Achse verbunden und durch einen Ausstellungsbereich zu den grundlegenden Machstrukturen ergänzt, damit die politischen Grundbedingungen des Alltags nicht aus dem Blick geraten.

Viele der in der Präsentation „Alltag: DDR“ gezeigten Objekte sind mit persönlichen Geschichten verknüpft, die über audio-visuelle Medien abrufbar sind. Detailliertere Objektgeschichten können per Audioguide verfolgt werden. Gerade für die heranwachsenden Generationen wird so ein Alltag veranschaulicht und nachvollziehbar gemacht, der sich von ihrem heutigen vielfach unterscheidet. Zudem werden Fragen von Normierung und Aufbegehren, Anpassung und Widerstand aufgeworfen. Möglichkeiten zu vertiefenden Recherchen bieten sich den Besuchern durch ein in die Ausstellung integriertes computergestütztes Informationssystem. Zur Ausstellung erscheint ein ausführliches Begleitbuch im Ch. Links Verlag. Alltag: DDR Dauerausstellung im Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR Erich-Weinert-Allee 3 15890 Eisenhüttenstadt

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con mo|to  〈Mus.〉 bewegt (zu spielen) [ital., ”mit Bewegung“]

Ther|mo|che|mie  〈[–çe–] f.; –; unz.〉 Zweig der Chemie, der sich mit der bei chem. Reaktionen auftretenden Wärme befasst [<grch. thermos ... mehr

Ve|ge|ta|ri|e|rin  〈[ve–] f. 22〉 weibl. Vegetarier

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