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Der neue Antisemitismus

Dresdner Albertinum wiedereröffnet

Das Albertinum nach dem Umbau.

Nach beinahe sechs Jahre währenden Umbau- und Sanierungsarbeiten konnte das Dresdner Kunstmuseum Albertinum kürzlich wieder eröffnet werden. Auslöser für die jahrelange Auszeit des Albertinum war die Hochwasserkatastrophe von 2002. Damals mussten die gesamten Kunstschätze aus den Depots im Untergeschoss des Museums umquartiert werden. Infolgedessen wurde das Albertinum mit einer flutsicheren Konstruktion versehen, damit sich ein solches Ereignis in Zukunft nicht wiederholen kann. Finanzielle Grundlage für die Komplettsanierung des Albertinum bildete dabei eine Versteigerung, für die etwa 45 zeitgenössische Künstler ihre Werke zur Verfügung gestellt haben und bei der rund 3,4 Millionen Euro eingenommen werden konnten.

Ursprünglich war das Albertinum, das seinen Namen zu Ehren Königs Albert von Sachsen (1873-1902) erhielt, im 16. Jahrhundert als Zeughaus erbaut und erst im 19. Jahrhundert zu einem Museum mit einer bedeutenden Skulpturensammlung umfunktioniert worden. In den 1970er Jahren wurde es dann um die Galerie Neue Meister der Staatlichen Kunstsammlung Dresden erweitert.

In dem neu umgebauten Albertinum können die Bestände beider Museen nun erstmals in einem Rundgang bestaunt werden. Angefangen in der Skulpturenhalle im Erdgeschoss, in der rund 125 Skulpturen aus den Jahren 1880 bis in die Gegenwart ausgestellt sind, wird die Moderne von den Arbeiten des französischen Bildhauers Auguste Rodin eingeleitet. Ferner nimmt die Kunst der DDR mit Werken von Wieland Förster, Walter Arnold und Herman Glöckner einen großen Raum in der Skulpturensammlung ein.

Weiter geht der Rundgang ins erste Obergeschoss, wo die Besucher eingangs der sogenannte Mosaiksaal erwartet, in dem klassizistische Skulpturen zum Thema „Moral“ zu sehen sind. Der Fokus liegt hierbei auf den Werken des berühmtesten Dresdner Bildhauers aus dem 19. Jahrhundert – Ernst Rietschel. Im Zentrum des Klingersaals wiederum, in dem Skulpturen und Kunstwerke gleichermaßen präsentiert werden, steht die Kunst des Fin de Siècle, die anhand von Arbeiten unter anderem von Max Klinger und Franz von Stuck dargeboten wird.

Im zweiten Obergeschoss schließlich befinden sich die Räumlichkeiten der Galerie Neue Meister, deren Bestandsrepertoire rund 300 Kunstwerke aus der Zeit der Romantik bis hin zur Gegenwart umfasst. Den Auftakt des Rundgangs machen die Meisterwerke des wohl bedeutendsten deutschen Künstlers der Epoche der Romantik, Caspar David Friedrich. Chronologisch setzt sich dies dann fort: Zunächst kommen die Arbeiten der Romantiker – wie etwa Carl Gustav Carus, Johan Christian Dahl und Ludwig Richter –, gefolgt von den Werken der französischen und deutschen Impressionisten – wie Claude Monet, Edgar Degas und Max Liebermann –, wobei das Schlusslicht die Arbeiten der Expressionisten – wie Otto Dix – sowie die Arbeiten der Vertreter der Dresdner Sezession – wie Bernhard Kretzschmar und Carl Lohse – bilden.

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Die Werke der zeitgenössischen Künstler A. R. Penck, Georg Richter und Georg Baselitz, deren Karriere in Dresden anfing, sind im Rahmen der Ausstellung in jeweils eigenen Räumen untergebracht, was bislang als ein Novum gilt.

Quelle: Irina Fink
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