Anzeige
Anzeige
1 Monat GRATIS testen, danach für nur 9,90€/Monat!

Geschichte|Archäologie Gesellschaft|Psychologie

Editor’s Pick: Physiker gegen Trump

iStock_75745231_website.jpg
Bereit für neue Einsichten! (Foto: iStock/Andrew Rich)
Einmal in der Woche berichtet der bdw-Chefredakteur, was ihm zuletzt aufgefallen ist. Und weil in diesen Tagen auch Wissenschaftler kaum über etwas anderes sprechen als die Präsidentschaftswahl in den USA, geht es in der Rubrik „Editor’s Pick“ eben um Donald Trump. Schon ein Gratulationsschreiben an ihn hat unter US-Forschern Streit entfacht.

Der Brief könnte harmlos sein, aber nichts ist harmlos in den Tagen nach dem Wahlsieg Donald Trumps. Die Gesellschaft der US-amerikanischen Physiker, die APS, hat Donald Trump zum Sieg gratuliert und ihn aufgefordert, die Förderung der Wissenschaft nicht zurückzufahren. Das hat die Mitglieder aufgewühlt und viele beschwerten sich über die angebliche Anbiederung. Kurz darauf zog die APS die Pressemitteilung zurück, weil sie intern nicht mit allen abgestimmt worden sei. Das Online-Portal „Retraction Watch“ berichtet ausführlich über diesen Fall; es widmet sich ansonsten wissenschaftlichen Studien, die aus fachlichen Mängeln zurückgezogen (retracted) werden.

Der Fall zeigt, wie unversöhnt sich in den USA die beiden politischen Lager gegenüberstehen. Und er deutet an, wie schwer es die Wissenschaftler haben werden, sich mit dem neuen Präsidenten und seiner Regierung zu arrangieren. Die Kandidaten für hohe Ämter – allen voran der Klimaskeptiker Myron Ebell für die Umweltbehörde EPA – lassen aus Sicht der Wissenschaft nichts Gutes erwarten. Barack Obama hatte in seiner ersten Amtszeit noch den Physik-Nobelpreisträger Steven Chu als Energieminister berufen. Aber in der britischen Zeitung „Guardian“ warnen zwei US-amerikanische Sozialwissenschaftler ihre Kollegen davor, Trump zu boykottieren. Es bleibe wichtig, den Posten des wissenschaftlichen Beraters des Präsidenten kompetent zu besetzen. Aber der Kandidat wird sicher für seine Bereitschaft mitzumachen einige Kritik aus der Wissenschaft einstecken.

P.S.: Die „Washington Post“ lässt Donald Trump und seinen Vize Mike Pence selbst zu Wort kommen und zitiert aus TV-Duellen und Twitter-Nachrichten, was die beiden Politiker zu wissenschaftlichen Themen sagen.

© wissenschaft.de – Alexander Mäder
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Videoportal zur deutschen Forschung

Aktueller Buchtipp

Sonderpublikation in Zusammenarbeit  mit der Baden-Württemberg Stiftung
Jetzt ist morgen
Wie Forscher aus dem Südwesten die digitale Zukunft gestalten

Wissenschaftslexikon

Grab|fü|ßer  〈m. 3; Zool.〉 Angehöriger einer Klasse der Weichtiere, leben im Meeresboden: Scaphopodae

Gri|gnard|re|ak|ti|on  auch:  Grig|nard–Re|ak|ti|on  〈[grınjar–] f. 20; Chem.〉 chem. Reaktion zur Synthese vieler organ. Stoffe mithilfe einer hochreaktiven organ. Magnesiumverbindung … mehr

♦ hy|gro|me|trisch  auch:  hy|gro|met|risch  〈Adj.; Meteor.〉 mithilfe des Hygrometers … mehr

» im Lexikon stöbern
Anzeige
Anzeige
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]