Legionärspfad und Vindonissa-Museum Ein Meister von Licht und Schatten - wissenschaft.de
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Legionärspfad und Vindonissa-Museum

Ein Meister von Licht und Schatten

Der Impressionist Franck pflegte einen herben, kraftvollen Malstil. Potsdamer Stadtkanal (1938), in Privatbesitz. Museum Giersch.

„Vom Taunus zum Wannsee“ ist der einem Erinnerungsbuch des Malers Philipp Franck entliehene Titel einer Ausstellung, die bis zum 18. Juli 2010 im Frankfurter Museum Giersch zu sehen ist. Mit über 100 Gemälden, Aquarellen und Druckgrafiken stellt sie einen nahezu in Vergessenheit geratenen Künstler umfassend vor.

Als führender Vertreter des deutschen Impressionismus wird Franck in einem Atemzug mit Max Liebermann genannt und gehört zu den Mitbegründern der Berliner Secession, einer sich bewusst vom akademischen Kunstbetrieb abspaltenden Künstlergruppe. Drei Gründe für das Museum Giersch, den aus Frankfurt stammenden Maler in einer umfassenden Retroperspektive dem Publikum wieder näherzubringen.

Zu Francks impressionistischem Motivrepertoire gehörten Phänomene wie Spiegelungen auf Wasseroberflächen, Licht-Schatten-Spiele und lichtdurchflutete Landschaftsräume. Seine besondere Leidenschaft galt Gärten und Orten, denen das Wasser eine besondere Anziehungskraft verleiht. Die Ausstellung liefert den bisher größten Überblick über das umfangreiche Werk des Künstlers. Sie ist das erste Gemeinschaftsprojekt des Museums Giersch in Frankfurt und des Bröhan-Museums in Berlin und wird vom 2. September 2010 bis zum 16. Januar 2011 auch in der Hauptstadt zu sehen sein.

Quelle: Carmen Fischer
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