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Geschichte|Archäologie

Forscher: Erreger der Spanischen Grippe geht nicht auf Vogelvirus zurück

Die Erreger der Spanischen Grippe, die 1918 innerhalb weniger Monate weltweit zwischen 20 und 40 Millionen Menschen dahinraffte, stammten nicht von Vögeln, wie vielfach vermutet wurde. Das sagen amerikanische Wissenschaftler nach Gentests an infizierten Wasservögeln, die in der Zeit der Epidemie gefangen worden waren.

Die Wissenschaftler um James Dean vom Smithsonian National Museum of Natural History in Washington hatten in Vögeln aus der mehr als 600.000 Präparate umfassenden Sammlung des Museums Viren gefunden, die dem verheerenden Erreger lediglich ähneln. Gentests belegten jedoch, dass das tödliche Virus nicht von den Vögeln stammte, berichten die Forscher im „Journal of Virology“ (Augustausgabe).

Virologen hatten aufgrund früherer Untersuchungen vermutet, dass die Spanische Grippe durch Schweine übertragen wurde, die mit Viren von Vögeln in Kontakt gekommen waren. Vogelviren werden auch für andere Grippewellen wie etwa die Asiatische Grippe mitverantwortlich gemacht. Erst vor fünf Jahren waren nach dem Grippe-Tod mehrerer Menschen in Hongkong Hunderttausende Hühner getötet worden.

ddp/bdw – Ulrich Dewald
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