Boten und Gesandte im frühen Mittelalter Frühe Optik in Kassel - wissenschaft.de
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Boten und Gesandte im frühen Mittelalter

Frühe Optik in Kassel

Landgraf Karl von Hessen-Kassel war ein begeisterter Sammler optischer Instrumente. Durch ihn besitzen die Kasseler Museen einige der ältesten noch erhaltenen optischen Geräte überhaupt. 1696 wurden Mikroskope, Teleskope, Laternae magicae und Brennlinsenapparate in einem Raum des vom Landgrafen gegründeten Kunsthauses dem staunenden Publikum vorgeführt. Seit einigen Jahren sind Forscher in Kassel damit befasst, den Bestand des ursprünglichen „Optischen Zimmers“ des Landgrafen zu rekonstruieren.

In der Orangerie (Park Karlsaue) sind noch bis zum 26. Februar 2012 die Erträge dieser Forschungsarbeit zu sehen. Neben der Präsentation der attraktiven Objekte soll der Besucher verstehen, welche Bedeutung optische Geräte für den Wandel des Weltbildes und im Rahmen der am Fürstenhof betriebenen Wissenschaften hatten. Auch das Vergnügen kommt nicht zu kurz: So wird vorgeführt, was man durch ein Mikroskop oder Teleskop des späten 17. Jahrhunderts sehen konnte oder wie ein Brennlinsenapparat funktioniert. Mit Hilfe einer nach Originalen rekonstruierten Laterna magica werden Glasdias aus dem frühen 18. Jahrhundert projiziert.

Quelle: Dr. Heike Talkenberger
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