Geliebter und Gott - wissenschaft.de
Anzeige
Anzeige

Geschichte+Archäologie

Geliebter und Gott

Sein Tod im Oktober 130 n.Chr. ist bis heute ein Rätsel: Wurde Antinoos, der Günstling des römischen Kaisers Hadrian, ermordet – oder ertränkte sich der 20-jährige Bithynier in den Fluten des Nils, um seinem Herrn durch dieses Opfer ein langes Leben zu sichern? Hadrian jedenfalls war über den Verlust des Freundes untröstlich und ließ nahe der Unglücksstelle die Stadt Antinoopolis errichten. Der Geliebte wurde zum Gott erhoben und bei jährlich stattfindenden Festspielen verehrt. Außerdem wurde der Jüngling mit den prägnant geschwungenen Augenbrauen, den vollen Lippen und dem lockigen Haar in Statuen und Büsten, auf Münzen und Gefäßen verewigt – Liebesbeweise, die im Pergamonmuseum zu sehen sind.

Pergamonmuseum Kopfsaal des Nordflügels Bodestraße 1–3 www.smb.spk-berlin.de/ant Eintritt: € 8,– (ermäßigt € 4,–)

Anzeige

bild der wissenschaft | Aktuelles Heft

Anzeige

Aktueller Buchtipp

Sonderpublikation in Zusammenarbeit  mit der Baden-Württemberg Stiftung
Jetzt ist morgen
Wie Forscher aus dem Südwesten die digitale Zukunft gestalten

Wissenschaftslexikon

marsch|mä|ßig  〈Adj.〉 1 nach Art eines Marsches, wie ein Marsch beschaffen 2 wie für einen Marsch gerüstet, vorbereitet ... mehr

Bläss|huhn  〈n. 12u; Zool.〉 hühnergroßer, schwarzer Rallenvogel mit weißer Blesse (Stirnplatte), ein Wasservogel: Fulica atra; oV Blesshuhn; ... mehr

Fe|me  〈f. 19〉 Sy FemegerichtSy Femgericht ... mehr

» im Lexikon stöbern
Anzeige
Anzeige