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Kampf der Giganten

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Chinesische Hochschulabsolventen: In dem Riesenreich wird Bildung groß geschrieben. (Foto: XiXinXing/iStock/Thinkstock)
Die Titelgeschichte im kommenden Heft von bild der wissenschaft bildet diesmal den Auftakt zu einer dreiteiligen Serie über die beiden Großmächte China und Indien. Im ersten Teil setzt sich Journalist Markus Wanzeck damit auseinander, wie es in den zwei riesigen Ländern um Wissenschaft und Bildung bestellt ist.

Der schnellste Supercomputer, die meisten Patentanmeldungen, das ambitionierteste Weltraumprogramm – die Rede ist nicht etwa von den USA, sondern von China. Das Land überschlägt sich vor Superlativen und hat erkannt, dass Wissenschaft ein Schlüssel zum Erfolg ist. Beharrlich kämpft sich das fernöstliche Riesenreich an die Spitze. China hat jedoch eine ernstzunehmende Konkurrenz: Indien forciert die Aufholjagd. Aber was sind die Erfolgsgeheimnisse und die Schwachstellen der beiden Giganten?

In der August-Ausgabe von bild der wissenschaft gibt Wanzeck dazu umfassende Einblicke. Das neue Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist inzwischen China. Und zwar nicht erst, seit der Präsident des Landes, Xi Jinping, vor zwei Jahren den Begriff „Chinesischer Traum“ geprägt hat. Denn als Bauernstaat kann man China schon lange nicht mehr bezeichnen.

Expansion der Superlative

Die Urbanisierung beispielsweise wird vehement vorangetrieben. Inzwischen entstehen in China alle zwei Jahre so viel Wohnfläche, wie in Deutschland insgesamt existiert. Schon heute verbinden Hochgeschwindigkeitszüge die Metropolen auf einer Strecke von insgesamt 10.000 Kilometern – mehr als in ganz Europa. Und das soll noch lange nicht das Ende der Fahnenstange sein. Doch dieser Urbanisierungs- und Modernisierungsschub lässt sich auch in Indien feststellen. Dort herrscht das Gefühl vor: Es kann nur bergauf gehen. Die indische Entwicklung läuft parallel zur chinesischen, allerdings etwas zeitversetzt.

Ganz weit oben auf der Agenda beider Länder steht eine Bildungsoffensive. Immer mehr Studenten werden auf ausländische Topuniversitäten geschickt. Und um ihnen nach dem Abschluss eine Rückkehr in ihre Heimatländer schmackhaft zu machen, gibt es jetzt in China eine Exzellenzinitiative, die etwa drei Dutzend heimische Hochschulen in die Weltspitze führen soll. In Indien hat man Ähnliches auf den Weg gebracht, wenn auch die akademischen Gegebenheiten dort etwas anders gelagert sind. Alles eitel Sonnenschein also? Ganz so einfach ist es nicht, wie Wanzeck schreibt.

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In der Titelgeschichte geht er auch auf die Probleme ein, die es in den beiden Ländern auf dem Weg zur Vormachtstellung noch zu bewältigen gibt – Korruption und die Schere zwischen arm und reich sind dabei nur zwei Beispiele. Dennoch: Es ist absehbar, dass die beiden Milliardenvölker künftig die wissenschaftlichen, wirtschaftlichen, politischen und militärischen Weltmeisterschaften unter sich ausspielen werden – mit dem Rest der Welt auf den Zuschauerplätzen. Nachzulesen ab 21. Juli in der August-Ausgabe von bild der wissenschaft!

© wissenschaft.de
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