Kettenhemd aus Niedersachsen - wissenschaft.de
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Geschichte+Archäologie

Kettenhemd aus Niedersachsen

Das sehr gut erhaltene Kettenhemd eines römischen Soldaten haben Forscher um Michael Meyer auf dem römisch-germanischen Schlachtfeld vom Harzhorn bei Kalefeld im Landkreis Northeim ausgegraben. Es wurde in mehreren Fragmenten gefunden und besteht aus Tausenden Kettengliedern, die einen Durchmesser von etwa sechs Millimetern haben. Meyer ist begeistert: „Auf dem Schlachtfeld am Harzhorn ist der Fund etwas grundlegend Neues. Erstmals liegt ein nahezu vollständiger Teil einer persönlichen Ausrüstung vor.“

Der Ausgrabungsort aus dem 3. Jahrhundert n.Chr. wurde 2008 entdeckt. Er galt damals als Sensation, weil Historiker überzeugt waren, dass es nach der Varusschlacht im Jahre 9 n.Chr. keine römische Militärpräsenz mehr in Germanien gegeben hatte. Die Wissenschaftler wollen den Kettenhemdfund jetzt aufwendig restaurieren und ihn dann in der Niedersächsischen Landesaustellung mit dem Titel „Roms vergessener Feldzug. Die Schlacht am Harzhorn“ in Braunschweig zeigen. Die Ausstellung geht noch bis zum 19. Januar nächsten Jahres.

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