Anzeige
Anzeige
1 Monat GRATIS testen, danach für nur 9,90€/Monat!

Religion in Politik und Gesellschaft

Kleider aus Papier

Ein Traum aus Papier: Ausstellungsstück „Robe à la Française um 1760“ (Foto: Noemie Reichert)

Auch in vergangenen Epochen unterlag die Mode stets einem Wandel. Im Schloss Mannheim sind noch bis Ende September 2010 16 aufwendig nach historischen Vorbildern gefertigte Kleider von der Renaissance bis zum Biedermeierstil zu sehen. Das Besondere an den goldverzierten Oberröcken und bunten barocken Rüschenausschnitten: Die luxemburgische Künstlerin Noemie Reichert hat alle ihre Nachbildungen allein aus Papier geschaffen.

So entstanden aus transparentem Vließpapier, Papierservietten, Karton und Tortenspitze einzigartige Beispiele höfischer Mode und einfache Bäuerinnenkleider. Selbst Perlen und dekorative Rosen wurden eigenhändig aus Papier gefertigt. Fast unglaublich erscheint es beim Anblick dieser filigranen und fragil wirkenden Modestücke, dass die opulenten Kleider sogar tragbar sind. Auf Anfrage vermietet oder verkauft Reichert ihre Kostüme, an denen sie selbst jeweils bis zu 200 Stunden arbeitet.

Die Ausstellung „Träume aus Papier“ zeigt das Mannheimer Schloss passend in seinen prächtigen Prunkräumen. Zu sehen sind die Werke im Rahmen der Führungen durch die Beletage. Diese finden täglich statt um 11 und 15 Uhr; samstags um 11, 13 und 15 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen stündlich von 11 bis 16 Uhr. An drei Terminen wird zudem eine besondere Führung angeboten: Mit einer Mannheimer Hofdame entdecken die Besucher die Modeerscheinungen vergangener Zeiten (21. August; 05.; 25. September, jeweils um 14.30 Uhr).

Quelle: Philipp Meller
Anzeige

DAMALS | Aktuelles Heft

Bildband DAMALS Galerie

Der Podcast zur Geschichte.

Geschichten von Alexander dem Großen bis ins 21. Jahrhundert. 2x im Monat reden zwei Historiker über ein Thema aus der Geschichte. In Kooperation mit DAMALS – Das Magazin für Geschichte.

Hören Sie hier die aktuelle Episode:

Anzeige

Aktueller Buchtipp

Wissenschaftslexikon

Ana|lo|gat  〈n. 11; Philos.〉 analoges Begriffsverhältnis

ver|hal|len  〈V. i.; ist〉 verklingen (Ton, Musik) ● sein Ruf verhallte ungehört

Wen|de|punkt  〈m. 1〉 1 Punkt, an dem sich etwas wendet 2 〈Math.〉 Punkt einer Kurve, in dem diese die Richtung wechselt … mehr

» im Lexikon stöbern
Anzeige
Anzeige
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]