Forschung Kleist, Revolutionär der Sprache - wissenschaft.de
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Forschung

Kleist, Revolutionär der Sprache

Zum 200. Mal jährt sich der Todestag des Dichters Heinrich von Kleist: Am 21. November 1811 erschoss der 34-Jährige zunächst seine Freundin Henriette Vogel und dann sich selbst. Selbstzweifel, Identitätssuche und ein Leben voller Brüche stehen bei Kleist neben dichterischer Innovation und Kreativität. Mehrere Ausstellungen, Festivals und Projekte wollen so im Gedenkjahr die „Modernität“ des Dichters herausstellen.

Die Eröffnung des Kleist-Jahres findet am 4. März in Frankfurt an der Oder, Kleists Geburtsort, statt. Das Kleist-Museum in Frankfurt/Oder und das Stadtmuseum Berlin widmen dem Dichter eine große Doppelausstellung (20. Mai 2011 bis 29. Januar 2012). In Frankfurt wird den verschiedenen Identitäten Kleists – Militär, Student, Erfinder, Staatsdiener, Schriftsteller – nachgegangen. Im Ephraimpalais in Berlin-Mitte wird Kleists Werk im historischen Kontext präsentiert.

Unter dem Titel „Heinrich von Kleist – Etappen der Werkgeschichte“ beleuchtet eine literaturhistorische Ausstellung in der Heidelberger Heiliggeistkirche vom 17. Juni bis zum 21. November Kleists Werdegang, seine Arbeitsweise und seine Publikationspraxis. Die Ausstellung zeigt sämtliche originalen Erstdrucke und zahlreiche Autographen des Dichters.

Das Internet-Portal der Kulturstiftung des Bundes zu Kleist fasst viele Aktivitäten zum Gedenkjahr zusammen. Hier findet man auch den Diskussionsstand um die Neugestaltung des Kleist-Grabes am Berliner Wannsee. Ein informatives Internet-Portal gibt es auch vom Kleist-Archiv Sembder, Heilbronn.

http://www.heinrich-von-kleist.org http://www.kleist.org/kleist2011 http://www.kleist-museum.de http://www.stadtmuseum.de

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Quelle: Dr. Heike Talkenberger
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