Porträts Maskierte Götter - wissenschaft.de
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Porträts

Maskierte Götter

Teotihuacán, die riesige Pyramidenstadt etwa 50 Kilometer nördlich von Mexiko-Stadt, war zwischen 100 v. Chr. und 650 n. Chr. die erste, größte und einflussreichste Metropole auf dem amerikanischen Kontinent – bis sie im 7. Jahrhundert durch einen Brand zerstört wurde. Ihre Bewohner schufen eine imponierende Stadtanlage mit breiten Straßen und einem funktionierenden Abwassersystem sowie ein an astronomischen Beobachtungen ausgerichtetes, eindrucksvolles Zeremonialzentrum. Als die Azteken im 14. Jahrhundert die inzwischen verlassene Ruinenstadt entdeckten, gaben sie ihr den Namen Teotihuacán, das bedeutet „Ort, an dem die Menschen zu Göttern werden“.

Eine große Ausstellung im Martin-Gropius-Bau in Berlin zeigt vom 1. Juli bis zum 10. Oktober mehr als 450 Objekte, die Kunst, Alltag und Religion in der Pyramidenstadt spiegeln. Gefäße und Figuren, Masken und Tierdarstellungen sind zu sehen, dazu 15 Fragmente von leuchtenden Wandmalereien mit symbolischen Motiven. Viele Ausstellungsstücke kamen erst bei jüngsten Grabungen ans Licht, etwa ein Grab, das unter der „Mond‧pyramide“ gefunden wurde und das in einer Rekonstruktion gezeigt wird.

Quelle: Dr. Heike Talkenberger
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