Arminius und Marbod „Nachdem wir der Stadt Torgau eine Landesfestung anlegen zu lassen resolviert haben...“ - wissenschaft.de
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Arminius und Marbod

„Nachdem wir der Stadt Torgau eine Landesfestung anlegen zu lassen resolviert haben…“

Am 29. November 2010 jährte sich zum 200. Male das Edikt des sächsischen Königs Friedrich August I. zur Errichtung einer Elb- und Landesfestung in Torgau. „Liebe Getreue! Nachdem wir der Stadt Torgau eine Landesfestung anlegen zu lassen resolviert haben…“, mit diesen Zeilen informierte der Monarch in einem Schreiben die Stadt Torgau über seine Entscheidung. Damit wurden Ereignisse in Gang gesetzt, die nicht nur das äußere Erscheinungsbild der bis dato beschaulichen einstigen Residenzstadt an der Elbe stark veränderten, auch das Leben der Menschen in ihrem Torgau wurde fortan von der militärischen Nutzung durch sächsische und andere napoleonische Truppenverbände der Stadt stark geprägt. Der Entscheidung des sächsischen Königs für Torgau war eine ausführliche Prüfung mehrerer alternativer Standorte für den neu zu errichtenden sächsischen Hauptwaffenplatz durch das Ingenieurcorps unter Oberstleutnant Johann August LeCoq vorausgegangen. Letztlich setzte sich aber Torgau gegen seine „Konkurrenten“ Wittenberg und eine Lage am Zusammenfluss von Elbe und Schwarzer Elster durch. Bis es zum ersten Spatenstich kam, vergingen allerdings noch mehrere Monate. Anfang April 1811 setzten die umfassenden Baumaßnahmen ein, mit einem durch Kaiser Napoleon I. Bonaparte vorgegebenen straffen Zeitplan.

Die Stadt Torgau und der Landkreis Nordsachsen nehmen den 200. Jahrestag des Baubeginns zum Anlass, die Ereignisse rund um die Entstehung der sächsischen Landesfestung in napoleonischer Zeit mit einer faszinierenden Sonderausstellung im Schloss Hartenfels zu würdigen. Von 2. April bis zum 30. Oktober 2011 öffnet die Schau unter dem Titel „200 Jahre sächsisch napoleonische Festung Torgau“ ihre Tore, die sich inhaltlich mit der Zeit vom Baubeginn (1811) bis zum Übergang Torgaus an das Königreich Preußen (1815) beschäftigt. Mit zahlreichen Leihgaben bedeutender deutscher Museen und Archiven werden den Besuchern die zentralen Themen und Zusammenhänge rund um dieses für die Stadt und ihre Bewohner so prägenden Ereignisses anschaulich vorgestellt.

Parallel dazu lädt ein vielseitiges Rahmenprogramm für die ganze Familie, vom Kind bis zu den Großeltern, über den gesamten Ausstellungszeitraum Interessierte in die Festungsstadt an der Elbe. Hier wird das Leben zur Zeit der napoleonischen Kriege erfahrbar gemacht und veranschaulicht – Geschichte zum anfassen. Die Palette reicht dabei von Angeboten für Schulen und spannenden Ferienveranstaltungen, über Themenworkshops und Wettbewerben, bis hin zu Erkundungstouren in die erhaltenen Festungswerke und einem erlebnisreichen „Biwak-Wochenende“ vor spektakulärer Kulisse auf den Torgauer Elbwiesen im Juli 2011.

Quelle: Frank Liebmann
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