Neues Münzkabinett eröffnet - wissenschaft.de
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Geschichte+Archäologie

Neues Münzkabinett eröffnet

Polnischer Golddukat von 1621 mit dem Porträt des Königs Sigismund III. Wasa. (Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Münzkabinett / Foto: Roger Paul)

Dresden ist um eine Attraktion reicher: Seine bedeutende Münzsammlung, die rund 300 000 Objekte umfasst und seit
der Schließung 2004 nur in kleinen Sonderschauen zu sehen war, kann seit dem 7. Juni 2015 im neuen Münzkabinett im Georgenbau (Schlossplatz 1, Tel. +49 (0)351 50160160) angeschaut werden.

Im ersten Raum heißt das Thema „Bergbau und Münzprägung in Sachsen“. Er gibt einen Überblick über 900 Jahre Münzgeschichte in Sachsen-Meißen. Gezeigt wird, dass der Silberbergbau im Erzgebirge den Reichtum des Landes begründete. Entsprechend opulent fiel auch die fürstliche Repräsentationskultur aus. Im nächsten Saal findet sich eine Einführung in die Entwicklung des Geldwesens von der Antike bis in die Gegenwart. Hier wird neben Münzen aus aller Herren Länder auch Papiergeld ausgestellt. Schwerpunkt des nächsten Teils sind Medaillen und Orden, während man im Elbsaal unter anderem den Weg vom Taler zum Dollar verfolgen kann. Eine Spezialbibliothek hält etwa 30.000 Publikationen bereit.

Quelle: Redaktion DAMALS
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