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Geschichte|Archäologie Gesellschaft|Psychologie

Neugeborene zu stillen und zu wärmen könnte viele Leben retten

Die meisten Todesfälle von Neugeborenen könnten mit einfachen und kostengünstigen Methoden verhindert werden. Nur schon Säuglinge unverzüglich nach der Geburt zu stillen oder ausreichend zu wärmen, würde die Sterberate deutlich senken, schließt ein internationales Forscherteam in der Studie „Status der Neugeborenen auf der Welt“.

Die Forscher fordern, dass in Entwicklungsländern, wo 98 Prozent der Todesfälle von Neugeborenen auftreten, lokal Geburtshelfer ausgebildet werden. Diese sollen vor allem die werdenden Mütter unterrichten, für eine ausreichende Hygiene sorgen und Impfungen durchführen.

Neben der Pflege der Neugeborenen müsse aber auch die Gesundheit der werdenden Mütter in Entwicklungsländern verbessert werden, schreiben die Forscher. Viele der Gebärenden seien unterernährt, überarbeitet und noch geschwächt von einer vorangegangenen Geburt. Das schadet auch den Föten: 40 bis 80 Prozent der Neugeborenen, die den ersten Monat nicht erleben, waren bei der Geburt zu leicht.

Die Anstrengungen der letzten Jahre seien vor allem auf Kinder unter fünf Jahren gerichtet gewesen. In der Altersgruppe habe man die Sterblichkeit auch drastisch senken können, anerkennen die Forscher. Die vier Millionen Säuglinge aber, die jedes Jahr den ersten Monat nicht überleben, seien dabei kaum beachtet worden. So sei der Anteil der Kinder, die vor Ende des ersten Lebensmonats sterben, auf über 40 Prozent der Todesfälle unter fünf Jahren gestiegen. Deshalb müsse jetzt dringend die Situation der Neugeborenen verbessert werden.

ddp/bdw – Marcel Falk
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