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Titelthema Extra

NS-Kunstpolitik

In der Zeit der NS-Diktatur wurde München zur „Hauptstadt der Deutschen Kunst“ erkoren. 1933 legte Hitler den Grundstein für das „Haus der Deutschen Kunst“. Zwischen 1937 und 1944 fanden hier alljährlich die „Großen Deutschen Kunstausstellungen“ (GDK) statt, bei denen Kunstwerke erworben werden konnten, die zuvor von einer Jury unter Vorsitz Hitlers ausgewählt worden waren. Somit waren die GDK das Pendant zur diffamierenden Ausstellung über „Entartete Kunst“, die Joseph Goebbels 1937 veranstalten ließ.

Ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes Digitalisierungs- und Forschungsprojekt befasst sich mit diesen „Großen Deutschen Kunstausstellungen“. In einer Kooperation des Zentralinstituts für Kunstgeschichte München mit dem Deutschen Historischen Museum Berlin und dem Haus der Kunst München wurde eine Bild- und Forschungsdatenbank (GDK Research) entwickelt, die von Ende Oktober an im Internet zur Recherche zur Verfügung stehen wird. Grundlegend für die Datenbank sind sechs Fotoalben, die die „Großen Deutschen Kunstausstellungen“ detailliert dokumentieren. Umfangreiches Foto- und Archivmaterial kommt hinzu, so etwa Informationen über Käufer und Verkaufspreise oder Farbaufnahmen der damaligen Exponate.

Quelle: Dr. Heike Talkenberger
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Wissenschaftslexikon

Rei|ni|gungs|an|stalt  〈f. 20〉 Betrieb, der gegen Entgelt Textilien, bes. Kleidungsstücke, chemisch reinigt; Sy 〈kurz〉 Reinigung ( … mehr

Wom|bat  〈m. 6; Zool.〉 Angehöriger einer in Australien u. Tasmanien verbreiteten Familie der Beuteltiere, der mit seinen starken Krallen unterirdische Baue anlegt, plump gebaut, bis zu 1 m groß, mit rückgebildetem Schwanz: Phascolomys [<engl. <austral. Eingeborenenspr.]

na|tur|phi|lo|so|phisch  〈Adj.〉 die Naturphilosophie betreffend, zu ihr gehörig

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