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Geschichte|Archäologie

Ötzi war ein Südtiroler

Ötzi, der vor 5000 Jahren lebende Gletschermann, stammt aus dem italienischen Südtirol. Dies Ergebnis einer Zahnschmelzuntersuchung stellte der Schweizer Forscher Wolfgang Müller auf einem wissenschaftlichen Kongress in Bozen vor. Vor zehn Jahren hatten Wanderer aus Nürnberg die Mumie von Ötzi nahe der italienisch-österreichischen Grenze gefunden. Seit dem gab es immer wieder Streit, ob Ötzi „Österreicher oder Italiener“ war.

Ötzi war ein ‚homo tyrolensis‘, ein Tiroler, berichtete die römische Zeitung „La Republica“ am Freitag. Müller habe gemeinsam mit amerikanischen und australischen Kollegen Zahnschmelzfragmente Ötzis aus dem rechtem Oberkiefer entnommen. Die Zusammensetzung des Zahnschmelzes lassen auf seine Herkunft schließen. Die abgelagerten Minerale bildeten sich bereits in frühester Kindheit und blieben ein Leben lang unverändert. Ein Mensch speichere über seine Nahrung eine Art Abbild des Bodens in seinem Körper ab.

Die Komposition des Zahnschmelzes von Ötzi lasse darauf schließen, dass der Eismann in der Nähe des Schnalstals bei Meran (Südtirol) aufgewachsen sei, hieß es weiter. Bereits 1996 hätten schottische Botaniker zwei Moosarten untersucht, die Ötzi bei seinem Tod bei sich hatte. Auch diese Pflanzen wachsen nur auf der Südseite der Alpen – ein weiterer Hinweis, dass der Eismann in Südtirol beheimatet war. Die Mumie des Schneemannes ist im Museum in Bozen zu sehen.

dpa
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Ok|ra  〈f. 10; Bot.〉 längliche, als Gemüse genutzte Frucht eines strauchigen Malvengewächses: Hibiscus esculentus [westafrikan.]

Kraut|fäu|le  〈f.; –; unz.; Bot.〉 Absterben des Krautes von Kartoffeln u. Tomaten, hervorgerufen durch den Algenpilz Phytophthora infestans

Coch|lea  〈[kx–] f.; –, –le|ae [le:]; Anat.〉 Teil des Innenohrs, Hörschnecke [lat., ”Schnecke“]

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