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Geschichte|Archäologie

Palmyra-Zeichnungen aus dem 18. Jahrhundert

Heute nur noch auf Papier zu bestaunen: ein Bogentor in der mittlerweile zerstörten Ruinenstadt Palmyra. Die Federzeichnung stammt von Louis-François Cassas. (Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln)

Die Ruinenstadt Palmyra faszinierte die Menschen seit Jahrhunderten – bis das Weltkulturerbe im vergangenen Jahr von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ zerstört wurde. Das Wallraf-Richartz-Museum (Obenmarspforten, Tel. +49 (0)221 221-21119) zeigt bis zum 8. Mai 2016 in einer Ausstellung, dass schon im 18. Jahrhundert Menschen nach Syrien reisten, um die von Römern, Griechen und Persern geprägte Kultur zu bewundern. Unter dem Titel „Palmyra – Was bleibt? Louis-François Cassas und seine Reise in den Orient“ zeigt die Schau neben einem Modell der antiken Stadt mehr als 30 Zeichnungen, die der französische Künstler und Archäologe Louis-François Cassas (1756 -1827) auf seiner dreijährigen Orient-Reise in den Jahren 1784 bis 1787 vor Ort anfertigte.

Die detailreichen, teilweise kolorierten Zeichnungen trugen wesentlich dazu bei, dass Palmyra in den folgenden Jahrhunderten von der europäischen Gelehrtenwelt entdeckt wurde. Nach der aktuellen Zerstörung durch den „Islamischen Staat“ sind die Zeichnungen des Franzosen einmalige Zeugnisse einer nun unwiderruflich verlorengegangenen Kunst- und Kulturepoche.

Quelle: Wallraf-Richartz-Museum
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