Anzeige
Anzeige
1 Monat GRATIS testen, danach für nur 9,90€/Monat!

Geschichte|Archäologie

Pilgern: Auf der Suche nach Sinn und Heil

Auch heute noch besuchen viele Gläubige Pilgerstätten ihrer Religion: Hier ist das Opfergabenritual an der Shwedagon-Pagode in Yangon, Myanmar, zu sehen (Foto, 2016). (Foto: Stephanie Lüerßen)

Pilgern ist ein weltweites Phänomen und in vielen Religionen üblich. Auf der Suche nach Sinn oder Erlösung begeben sich Menschen an Orte besonderer religiöser oder spiritueller Bedeutung, wofür sie oft nicht unbeträchtliche Strapazen auf sich nehmen. Auch Köln war im Mittelalter wegen der hier aufbewahrten Reliquien der Heiligen Drei Könige und der heiligen Ursula ein herausragender Pilgerort.

In der großen Ausstellung „Pilgern – Sehnsucht nach Glück?“ im Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt soll man durch die Inszenierung von 14 Pilgerstätten aus aller Welt die Faszination dieser Sinnsuche nacherleben können. Die Schau ist vom 8. Oktober 2016 bis zum 9. April 2017 zu sehen. Neben bekannten Pilgerorten wie Santiago de Compostela, Mekka oder Jerusalem werden auch hierzulande weniger geläufige vorgestellt: etwa der Berg Kailash in Tibet, Touba im Senegal, Ajmer in Indien, Ra iātea in Französisch-Polynesien oder Shikoku in Japan. Einschlägige Objekte aus dem 12. bis 20. Jahrhundert zeigen die historische Dimension. Beleuchtet werden zudem die politischen, wirtschaftlichen und touristischen Aspekte des Themas. So ist der Verkauf von heiligem Wasser an vielen Orten üblich, während die Haaropfer im indischen Tirumala wieder als Material für Haarverlängerungen in Hollywood auftauchen.

Quelle: Redaktion DAMALS
Anzeige

DAMALS | Aktuelles Heft

Bildband DAMALS Galerie

Der Podcast zur Geschichte.

Geschichten von Alexander dem Großen bis ins 21. Jahrhundert. 2x im Monat reden zwei Historiker über ein Thema aus der Geschichte. In Kooperation mit DAMALS – Das Magazin für Geschichte.

Hören Sie hier die aktuelle Episode:

Anzeige

Wissenschaftslexikon

Pi|rol  〈m. 1; Zool.〉 1 〈i. w. S.〉 Angehöriger einer Familie der Singvögel, die ihre Nester kunstvoll in Astgabeln aufhängen: Oriolidae 2 〈i. e. S.〉 einheim. Vertreter dieser Familie mit typ. Flötenruf, Männchen mit prächtigem, gelbschwarzem Gefieder: Oriolus oriolus; … mehr

Two|beat  〈[tubi:t] m.; – od. –s; unz.; Mus.〉 Jazzmusik mit Betonung auf zwei Schlägen des Vierertaktes [engl., ”Zweischlag“]

Gly|ko|pro|te|i|de  〈Pl.; Biochem.〉 weitverbreitete Verbindungsgruppe, deren Moleküle sich aus einem Einfachzucker u. einem Protein zusammensetzen; Sy Glykoproteine … mehr

» im Lexikon stöbern
Anzeige
Anzeige
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]