Warten auf die Sintflut Später Lohn für Ötzi-Entdecker - wissenschaft.de
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Warten auf die Sintflut

Später Lohn für Ötzi-Entdecker

Am 19. September 1991 hatte Helmut Simon aus Nürnberg bei einer Wanderung am Hauslabjoch (unterhalb des Similaungletschers in den Ötztaler Alpen) eine folgenreiche Entdeckung gemacht: Er fand in 3210 Metern Höhe eine Gletschermumie, der man den Namen „Ötzi“ gab und die sich nicht nur zu einer wissenschaftlichen Sensation, sondern auch zu einem Touristenmagneten entwickelte. In Bozen wurde Ötzi eigens ein ganzes Stockwerk des 1998 erbauten Archäologischen Museums gewidmet. Der Finder ging zunächst leer aus. Jetzt haben die Erben des inzwischen Verstorbenen nach jahrelangem Prozessieren 150000 Euro von der Landesregierung Südtirol als Finderlohn ausgezahlt bekommen.

Quelle: Dr. Heike Talkenberger
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