Weltbilder im Wandel - wissenschaft.de
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Geschichte+Archäologie

Weltbilder im Wandel

Fremde Welt: Indianer-Darstellung aus dem Trachtenbuch des Christoph Weiditz (1530/1540). (Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg)

Luther, Kolumbus und die Folgen“ heißt die Ausstellung, mit der das Germanische Nationalmuseum noch bis zum 12. November 2017 am Reigen der Reformationsausstellungen teilnimmt. Sie widmet sich nicht nur dem Geschehen in Wittenberg, sondern auch der Entdeckung der Neuen Welt und der Entwicklung eines neuen Weltbildes durch Kopernikus. All diese Umbrüche hätten die Wahrnehmung und das Leben der Menschen des 16. Jahrhunderts tiefgreifend verändert. Es wird gefragt: Wie ging man damals in Europa mit diesem Wandel und mit Fremdheit um? Dominierte Zukunftsangst oder Zukunftshoffnung?

Es wurden Exponate zu fünf Themenblöcken zusammengestellt: Nach den drei „Helden“ Luther, Kopernikus und Kolumbus folgen „Lust und Last des Neuen“: Drucke zeigen wissenschaftliche Neugier, aber auch Kannibalen als Bewohner der Neuen Welt. Angst und Hoffnung spiegeln sich in der Abteilung „Endzeit und Erlösung“, während Fürsten sich durch ihre Wunderkammern ein eigenes „Paradies“ schufen. Zuletzt blickt man auf die Klimaverschlechterung durch die Kleine Eiszeit und den Hexenwahn.

Quelle: Redaktion DAMALS
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