Zeugnis eines schwunghaften Kunsthandels in der Antike - wissenschaft.de
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Geschichte+Archäologie

Zeugnis eines schwunghaften Kunsthandels in der Antike

Kostbares Fundstück aus dem Frachtschiff: Bronzekopf eines bärtigen Mannes (der Philosoph genannt; um 250 v. Chr.). (Nationales Archäologisches Museum Athen / K. Xenikakis)

Vor über 2000 Jahren versank ein großes Frachtschiff auf dem Weg vom östlichen Mittelmeerraum nach Italien, an Bord wertvolle Kunstgegenstände sowie eine rätselhafte Zahnradmaschine. Im Jahr 1900 wurde das Wrack vor der Küste der kleinen Insel Antikythera (zwischen Kreta und der Peloponnes gelegen) in über 40 Metern Tiefe entdeckt. Dieses wohl bedeutendste Schiffswrack der Antike mit seinen spektakulären Fundstücken wird nun erstmals außerhalb Griechenlands gezeigt: Das Antikenmuseum präsentiert es in seiner Ausstellung „Der versunkene Schatz. Das Schiffswrack von Antikythera“ noch bis zum 27. März 2016.

Marmor- und Bronzestatuen, Münzen und Glasgefäße, Schmuck, Möbel und Keramik sind zu sehen. Die Luxusgüter waren für den römischen Adel bestimmt, der seine Landvillen damit ausstaffierte. Vom berühmten „Mechanismus von Antikythera“ ist in Basel eine Replik zu sehen. Modelle und Videos erklären die Funktionsweise dieses ältesten bekannten Rechners, der sowohl kalendarische Informationen geben als auch zur Berechnung von astronomischen Phänomenen dienen konnte.

Quelle: Redaktion DAMALS
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