Digitalisierung und Marketingstrategien - wissenschaft.de
Anzeige
Anzeige

Gesellschaft+Psychologie

Digitalisierung und Marketingstrategien

Schreibtisch
Vor welche Herausforderungen stellt die Digitalisierung das Marketing? (Foto: rawpixel, pixabay.com)

Dass in der heutigen Marktwirtschaft andere Regeln und Gesetze gelten, als dies noch vor einigen Jahrzehnten der Fall gewesen sein mag, dürfte niemanden verwundern. Einer der größten Faktoren, wenn es um heutige Marketingstrategien geht, ist dabei sicherlich die Digitalisierung. Nicht nur hat sie zahlreiche Veränderungen in den Optionen, wie geworben kann, mit sich gebracht, sondern auch den Markt an sich verändert. Schließlich kann heutzutage praktisch jeder online sein Geschäft machen. Wie aber haben sich die Marketingstrategien seitdem verändert? Was sind die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Marketing heutzutage?

Die Digitalisierung hat die Gesellschaft fest im Griff. Ohne elektronische Endgeräte oder gar das Internet an sich ist heute nichts mehr zu holen. Weder im Beruf, noch im privaten Alltag, noch im allgemeinen Geschäftsleben. Auch die Wissenschaft hat ganz neue Möglichkeiten an die Hand bekommen, aber das nur am Rande. Die globale Verfügbarkeit und Erreichbarkeit der Menschen bringt somit auch für das Thema Marketing entscheidende Neuerungen.

Menschen sind immer und überall erreichbar, was neue Chancen mit sich bringt. Auf der anderen Seite, haben das auch andere Unternehmen schon erkannt und diese Plattform für sich erobert. Ergo – in den Tiefen des World Wide Web spuken Millionen und Abermillionen Ablenkungen für den Nutzer herum und jedes Unternehmen möchte von sich überzeugen. Wie ist das zu schaffen in einer Welt voller Möglichkeiten? Das geht vor allem, in dem ein Blick auf die veränderten Anforderungen geworden wird.

Worin bestehen die veränderten Anforderungen?

Tatsächlich haben die veränderten und umfangreicheren Anforderungen an das Marketing im Vergleich zu früheren Jahrzehnten vielerlei Ursachen – nicht nur die Digitalisierung ist hier zu nennen. Auch das Zusammenwachsen der Länder, Kontinente und Märkte, ist hier ein entscheidendes Phänomen. Durch die Globalisierung wächst die Herausforderung an Unternehmerinnen und Unternehmer, ihr Produkt besser und schneller zu vermarkten. Denn auf einem internationalen und globalisierten Markt ist die Konkurrenz um ein Vielfaches höher als zu den Zeiten, als sich die Firmen „nur“ auf den eigenen Märkten behaupten mussten. Das ist übrigens auch einer der Gründe, warum die Marketingausgaben insbesondere bei kleineren Unternehmen größer ausfallen als bei den ohnehin schon bekannten Firmen. Zudem werden in Deutschland durchschnittlich zwischen vier und 15 Prozent des Umsatzes auf das Marketing verwendet – es wird deutlich, dass Marketing einen nie dagewesenen Stellenwert einnimmt.

Anzeige

Neben der gestiegenen Konkurrenzsituation ist es vor allem die Balance, die große Schwierigkeiten mit sich bringt. Ein Zuviel an Marketing und Bombardement kommt schlecht beim Publikum an. Ein Zuwenig lässt schnell von der Bildfläche verschwinden. Ein oberflächliches Werbungschalten ist nichts, was Emotionen erzeugt. Ein Bezug zum Werbeprodukt hingegen muss schon vorhanden sein. Es ist insgesamt eine Gratwanderung, auf die Marketer sich tagtäglich begeben.

Durch diese Schwierigkeiten, die gesteigerte Konkurrenzsituation und die Tatsache, dass die Firmen entsprechende Gelder in das Marketing investieren, ist auch das Bewusstsein und die Notwendigkeit dafür geschaffen, wie wichtig umfassende und gute Tools sind, die hier bei dem Ausbau des eigenen Status unterstützen. Hier ist es vor allem wichtig, sich ein Bild darüber zu machen, was ein entsprechendes Programm für einen leisten muss, welche Möglichkeiten das mit sich bringt und welche Zeitersparnis daraus erwachsen kann. Plattformen wie GetResponse bieten hier eine Rund-Um-Betreuung im digitalen Raum – das ist sinnig für Unternehmen, die sich hier möglichst wenig kümmern möchten. Soll mehr Eigeninitiative dahinter stehen, können andere Tools helfen. Letztendlich wird es auf eine Bedarfskalkulation sowie eine Kosten-Nutzen-Rechnung hinauslaufen, um genau zu ermitteln, wo zu helfen ist. Möglichkeiten gibt es dabei beinahe wie Sand am Meer: Sowohl auf den sozialen Medien als auch bei Video-Anbietern wie etwa YouTube findet sich überall Werbung – teilweise direkt in Form von Anzeigen, teilweise indirekt, indem öffentliche Figuren gesponsert werden und als Gegenleistung Produkte der Firma zur Schau stellen.

Die Währung der Sozialen Medien

Was die Sozialen Medien angeht, so ist das wichtigste Kriterium für Erfolg die Anzahl der Likes und Interaktionen. Tatsächlich sind diese förmlich zu einer Art Währung geworden. Wenn Firmen beispielsweise entscheiden, wen sie als Influencer anwerben wollen, spielt oft eine Rolle, welche Reichweite diese potenziellen Kooperationspartner haben und welche Zielgruppe sie besonders effektiv ansprechen können. Zentral ist hier für Unternehmen vor allem: Präsenz zeigen! Denn die veränderten Anforderungen und Möglichkeiten sind inzwischen weithin bekannt, und wer im Blickfeld des Konsumenten bleibt, der hat auch größere Chancen, erfolgreich zu werben.

Fazit

Insgesamt ist also sagen, dass der Kampf um die Vorherrschaft an Märkten in nahezu allen Branchen nun auch online mit immer härteren Mitteln ausgetragen wird. Nicht nur die Webseite allein macht den Erfolg aus, auch clever geschaltetes Onlinemarketing, das mehr als Werbung und Anzeigenflächen bietet. Der Nutzer möchte den Mehrwert tagtäglich auf dem Silbertablett erhalten – das ist nicht leicht. Tools und intelligent ausgearbeitete Strategien helfen, im umkämpften Gewässer stets einen klaren Plan zu verfolgen und so den eigenen Erfolg weiter auszubauen und zu festigen.

Anzeige

bild der wissenschaft | Aktuelles Heft

Liken und keine News mehr verpassen!

Anzeige

Klimafolgen: Am teuersten für die Reichen?

Sozioökonomische Kosten pro Tonne ausgestoßenem CO2 für Indien, USA und Co besonders hoch weiter

Mittel gegen Zöliakie in Sicht?

Antikörperfragmente sollen Gluten im Körper unschädlich machen weiter

Unis halten Studienergebnisse zurück

Resultate vieler Arzneimittelstudien werden nicht regelkonform veröffentlicht weiter

Geheime Botschaften für Alexa und Co.

Verborgene Audiobefehle können Sprachassistenten manipulieren weiter

Wissenschaftslexikon

e  I 〈n.; –, – od. –s; Mus.〉 Tonbez., Grundton der e–Moll–Tonleiter II 〈ohne Artikel〉 1 〈Mus.; Abk. für〉 e–Moll (Tonartbez.) ... mehr

Sorg|falts|pflicht  〈f. 20〉 1 〈Rechtsw.〉 Verpflichtung, gefahrbringende Handlungen zu unterlassen bzw. ausreichende Sicherheitsvorkehrungen zur Vermeidung von Gefahren zu treffen 2 〈Publ.〉 Pflicht des Journalisten, alle von ihm verbreiteten Aussagen vor ihrer Verbreitung nach Inhalt, Herkunft u. Wahrheit zu überprüfen ... mehr

Richt|stre|cke  〈f. 19; Bgb.〉 horizontale, parallel zum Streichen einer Lagerstätte in deren unmittelbarer Nachbarschaft verlaufende Strecke

» im Lexikon stöbern
Anzeige
Anzeige