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Gesellschaft+Psychologie

IRRE SZENEN

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„Seitdem ich von Freud weiß, ich schwöre es Ihnen, habe ich Angst, meine Mutter auch nur anzurufen“, klagt Paul Vitti seinem Psychotherapeuten im Kinostreifen „Reine Nervensache“. Der New Yorker Mafiaboss (gespielt von Robert de Niro) wird von schweren Angstattacken gequält.

Immer wieder greifen Filme das heikle Thema „Psychische Erkrankungen“ auf – oft so realistisch, dass sogar Experten beeindruckt sind. Jetzt stellen renommierte Psychologen und Psychiater 30 bekannte Filmcharaktere und ihre psychischen Störungen vor: ein bunter Mix übler Bösewichte wie Hannibal Lecter (Diagnose: Dissoziale Persönlichkeitsstörung), geniale Außenseiter wie Rain Man (Diagnose: Autismus) und legendäre Schreckgestalten wie Hans Beckert in „M – eine Stadt sucht einen Mörder“ (Diagnose: Pädophilie).

Meist wird zunächst die Handlung des Films umrissen, dann bekommt der Leser eindrucksvolle Einblicke in die Entstehung und Behandlung der Krankheiten. Die Wissenschaft nimmt darin großen Raum ein. Dabei wird deutlich: Die sachlichen Diagnosen haben immer einen großen Einfluss auf das Schicksal der Menschen – im Film wie im wirklichen Leben. Bettina Gartner

Stephan Doering, Heidi Möller (Hrsg.) FRANKENSTEIN UND BELLE DE JOUR Springer Berlin 2008 350 S., € 39,95 ISBN 978–3–540–76879– 1

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Feu|er|li|lie  〈[–lj] f. 19; Bot.〉 Liliengewächs mit hellroten, aufrechten, trichterförmigen Blüten

My|thus  〈m.; –, My|then〉 = Mythos

kelt|ibe|risch  〈Adj.〉 die Keltiberer betreffend, zu ihnen gehörig, von ihnen stammend

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