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Astronomie+Physik Gesellschaft+Psychologie

Persönlich ROBERT A. GOEHLICH Urlaub im All

Ginge es nach Robert A. Goehlich, dann würden Kinder auch in Zukunft im Urlaub Sandburgen bauen. Aber anstatt in der Badehose am Strand zu wühlen, würden sie im Astronautenanzug auf dem Mond zu Schaufel und Eimer greifen. Ferien im All – der 29-jährige Doktor-Ingenieur untersucht, wie sich ein solches Szenario technisch, wirtschaftlich und politisch realisieren lässt.

Weltweit laufen etwa 150 Projekte zum Thema Weltraumtourismus. Das größte Problem dabei ist die Sicherheit. „Im All passiert – statistisch gesehen – alle 300 Flüge ein Unfall. Im normalen Luftverkehr ist das Risiko nur eins zu einer Million“, so Goehlich. Dennoch ist er überzeugt, dass bereits in 10 bis 15 Jahren die erste Reisegruppe in die Schwerelosigkeit düsen wird – mit einer Art kosmischem Shuttlebus. Statt der derzeit 23 Millionen Euro – so viel zahlten der Amerikaner Dennis Tito und der Südafrikaner Mark Shuttleworth für ihre Besuche auf der internationalen Raumstation ISS – soll ein Trip ins All dann rund 300 000 Euro kosten.

Dies und vieles mehr erläutert der gebürtige Berliner in seiner Vorlesung „Weltraumtourismus“ – die weltweit erste ihrer Art –, die er seit November 2003 an der Keio Universität im fernen Japan hält. Für zwei Jahre ist er dort als Dozent verpflichtet worden. Seine Arbeitgeber hatte der promovierte Luft- und Raumfahrttechniker vor zwei Jahren bei einer Tagung in Straßburg kennen gelernt, auf der Wissenschaftler über die künftige Rolle des Menschen im All diskutierten. Vorausgegangen waren zahlreiche Forschungsaufenthalte: am Technion in Israel, an der University of Washington in den USA und – natürlich – auf dem Kourou-Weltraumbahnhof in Französisch-Guyana.

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