Betrügern auf der Spur - wissenschaft.de
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Betrügern auf der Spur

Ein einfaches Verfahren, um herauszufinden, wie viele Früchte etwa in Erdbeerjoghurt oder Himbeermarmelade verarbeitet worden sind, haben Forscher der Universität Hohenheim um Reinhold Carle entwickelt: Bei einer chemischen Analyse wird in den Lebensmitteln der Anteil von Hemicellulose bestimmt – einem typischen Bestandteil der Zellwände von Früchten. So können die Forscher ausrechnen, wie hoch der Fruchtgehalt ist. Bisher musste man die Joghurts oder Marmeladen aufwendig durch feine Siebe spülen und nachwiegen, was übrig blieb. Diese Methode ist aber unzuverlässig, da auch kleine Fruchtstückchen oder Fruchtmus durch die Siebe rutschen.

Das neue Verfahren hilft, schwarzen Schafen in der Lebensmittelbranche auf die Spur zu kommen, die auf ihren Produkten einen zu hohen Früchteanteil angeben. Dieser Anteil ist gesetzlich vorgeschrieben. Er muss zum Beispiel bei der Bezeichnung „Joghurt mit Fruchtzubereitung“ 3,5 Prozent und bei „ Joghurt mit Früchten“ 6 Prozent betragen.

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