Greenpeace fällt strengeres Urteil als WWF. Einkaufsratgeber Fisch - wissenschaft.de
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Greenpeace fällt strengeres Urteil als WWF.

Einkaufsratgeber Fisch

Greenpeace empfiehlt nur 5 Fischarten: Süßwasser: Zander, Karpfen, Regenbogenforelle; Ozean: Hering und Makrele. Der WWF findet hingegen den Konsum von mindestens 50 Fischarten okay, darunter Seelachs, Alaska-Seelachs, Bio-Doraden, diverse Krebstiere wie Kaltwassershrimps von der Küste Grönlands, Victoriabarsch, Pangasius und Tilapia, die in den letzten Jahren immer beliebter wurden.

Dringend raten Greenpeace und WWF vom Konsum aller Hai-Arten ab, weil die sich nur langsam vermehren und stark überfischt sind. Viele Hai-Arten stehen kurz vor dem Aussterben.

Bei vielen Fischarten muss man nach Herkunft unterscheiden. Alle Fischverkäufer sind jedoch verpflichtet, genau über die Herkunft ihrer Ware zu informieren. So ist Kabeljau aus dem Eismeer unbedenklich, aus der Nordsee aber nicht. Kaltwassershrimps aus den nördlichen Meeren sind nicht im Bestand gefährdet, für die tropischen Zuchtgarnelen werden riesige Areale Regenwald und Mangroven abgeholzt. Das Land, auf dem die Zuchtbecken liegen, versalzt schnell und die Zuchtbetriebe ziehen weiter.

Bild: Fotolia

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Lou|is|quinze  〈[luikz] n.; –; unz.〉 der unter Ludwig XV. (1723–1774) in Frankreich herrschende Kunst– u. bes. Möbelstil, Rokokostil [frz.]

Hö|cker|schwan  〈m. 1u; Zool.〉 in Ostasien als Geflügel gehaltene Art der Schwäne: Cygnopis cygnoides

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