Lernen wie im Schlaf - wissenschaft.de
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Gesundheit+Medizin

Lernen wie im Schlaf

Wer schlecht schläft, ist morgens nicht nur müde und missmutig, sondern auch vergesslich. Forscher der Universität Kiel haben ihren Testpersonen Wortpaare beigebracht und sie anschließend für mehrere Stunden ins Bett geschickt. Nach dem Aufstehen konnten sich die Jungen (18 bis 25 Jahre) an deutlich mehr Wortpaare erinnern als die Älteren (48 bis 55 Jahre). Vor dem Einschlafen waren ihre Gedächtnisleistungen gleich. Der Grund: Junge Menschen verbringen bis zu 19 Prozent der Nachtruhe im Tiefschlaf. Bis zum 50. Lebensjahr sinkt dieser Wert auf 3 Prozent ab. Doch Tiefschlaf ist offensichtlich wichtig, um neu Erlerntes im Gedächtnis zu verankern. Auch Patienten mit anhaltenden Schlafstörungen konnten sich schlechter an Gelerntes erinnern als gesunde Menschen im gleichen Alter.

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