Molekulare Wärmflasche - wissenschaft.de
Anzeige
Anzeige

Gesundheit+Medizin Umwelt+Natur

Molekulare Wärmflasche

Eine Wärmflasche ist ein altbewährtes Hausmittel gegen Schmerzen. Dass dies nicht auf einem Placebo-Effekt beruht, hat jetzt der britische Forscher Brian King vom University College London auf molekularer Ebene nachgewiesen. Der Mediziner veränderte mit seinem Team eine Zelle gentechnisch derart, dass sie sowohl die Wärmerezeptoren TRPV1 als auch die Schmerzrezeptoren P2X3 enthielt. So konnten die Wissenschaftler deren Wechselwirkung beobachten.

Wie sie herausfanden, sprangen die Wärmerezeptoren bei einer Temperatur von mehr als 40 Grad Celsius an. Gleichzeitig blockierten sie die Schmerzrezeptoren, indem sie chemische Botenstoffe unterdrückten, die den Körper Schmerz empfinden lassen. Der Effekt hielt bis zu einer Stunde lang an. King hofft, dass seine Ergebnisse zur Entwicklung neuer Schmerzmittel führen, die gezielt den Rezeptor P2X3 hemmen.

Anzeige

bild der wissenschaft | Aktuelles Heft

Anzeige

Aktueller Buchtipp

Sonderpublikation in Zusammenarbeit  mit der Baden-Württemberg Stiftung
Jetzt ist morgen
Wie Forscher aus dem Südwesten die digitale Zukunft gestalten

Wissenschaftslexikon

Scham|ge|gend  〈f. 20; unz.; Anat.〉 die Gegend der Geschlechtsteile beim Menschen

Gar|ten|fest  〈n. 11〉 sommerl. Fest im Garten

Staats|ver|trag  〈m. 1u〉 1 〈Philos.〉 Vertrag zw. den sich zu einem Staat zusammenschließenden Personen od. zw. diesen u. dem Herrscher (häufig als theoret. Grundlage bei der ursprünglichen Staatenbildung angenommen) 2 〈allg.〉 Vertrag zwischen zwei od. mehreren Staaten ... mehr

» im Lexikon stöbern
Anzeige
Anzeige