Roh und hart schützt - wissenschaft.de
Anzeige
Anzeige

Geschichte+Archäologie Gesundheit+Medizin

Roh und hart schützt

Archäologen der Universität Witten/Herdecke haben Zähne eines Gräberfeldes in der Ukraine untersucht. Die etwa 1500 Jahre alten Gebisse zeigten zu ihrer Überraschung keinerlei Anzeichen von Karies. Vor allem bei den Bestatteten, die sich hauptsächlich von Fisch und Fleisch ernährt hatten, waren die Zähne kerngesund. In landwirtschaftlich geprägten Gruppen waren die Zähne zwar durch Sandkörner im Getreide „bis auf die Felge“ heruntergekaut, aber auch hier gab es keine Spur von Karies. Die Erklärung der Forscher: Die frühmittelalterlichen Menschen hätten neben Fleisch und Getreide viele rohe und harte Nahrungsmittel gegessen. Dabei konnten sich die Zähne selbst reinigen. Ihre Zahnschutz-Empfehlung für heute lautet daher: „Weniger weiches Fastfood und Süßkram, dafür mehr Rohkost!“

Anzeige

bild der wissenschaft | Aktuelles Heft

Anzeige

Aktueller Buchtipp

Sonderpublikation in Zusammenarbeit  mit der Baden-Württemberg Stiftung
Jetzt ist morgen
Wie Forscher aus dem Südwesten die digitale Zukunft gestalten

Wissenschaftslexikon

Ge|rin|ne  〈n. 13〉 1 Rinnsal 2 〈Bgb.〉 trogförmige Wasserabflussrinne, kleiner künstlicher Wasserlauf, z. B. für Berieselungszwecke ... mehr

So|zi|al|psy|cho|lo|gie  〈f. 19; unz.〉 Teil der Psychologie, der das Verhalten des Einzelnen gegenüber bzw. innerhalb der Gemeinschaft erforscht

Stoß|dämp|fer  〈m. 3; Kfz〉 Vorrichtung zum Auffangen von Stößen durch Bodenunebenheiten

» im Lexikon stöbern
Anzeige
Anzeige