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Gesundheit+Medizin

Unser Grips im Fokus

Das Gehirn ist das geheimnisvollste aller Organe. (DNY59/iStock)

Faszination Hirnforschung: Neurowissenschaftler gewinnen immer mehr Einblicke in die Geheimnisse des Gehirns und zeigen Möglichkeiten auf, wie man das Denkorgan leistungsstark halten kann. Dieses Thema rückt die Zeitschrift bild der wissenschaft ins Zentrum der Oktober-Ausgabe.

Das Gehirn ist das geheimnisvollste aller Organe: Wenn der Mensch auf sein eigenes Denkorgan blickt, kommt er schnell ins Grübeln. Dennoch kann die Hirnforschung der letzten Jahre beachtliche Fortschritte vorweisen, berichtet die bild der wissenschaft-Autorin Ismene Kolovos. Es wird demnach immer deutlicher, wie das Gehirn Informationen aufnimmt, sie verarbeitet und welche Hirnregionen dabei zusammenspielen. In diesem Zusammenhang haben Neurowissenschaftler auch neue Informationen darüber gewonnen, welche Rolle der Schlaf für die Funktion des Gehirns spielt: Offenbar wird in unserem Kopf entrümpelt, während wir schlummern.

Im ersten Artikel des dreiteiligen Titelthemas greift die Autorin außerdem gezielt Ergebnisse der Hirnforschung auf, die sich praktisch nutzen lassen. Als kulinarisches Mittel zur Fiterhaltung des Geistes zeichnet sich demnach die mediterrane Ernährung ab. Außerdem berichtet Kolovos, wie und warum regelmäßiges Ausdauertraining dem natürlichen kognitiven Abbau im Alter entgegenwirkt. Ähnliches gilt auch für geistige Aktivitäten: Arbeitsgedächtnistraining kann die Konzentrationsfähigkeit verbessern und auch der positive Effekt von Meditation zeichnet sich ab.

Von kognitiver Fitness und Hirnen aus der Petrischale

Im zweiten Teil des Titelthemas rückt Ismene Kolovos eine spannende neue Entwicklungen bei den Verfahren der Hirnforschung ins Zentrum: Forscher züchten Gehirne in der Petrischale. Um das Organ auf molekularer Ebene zu erforschen, waren Wissenschaftler bis vor Kurzem auf Zellkulturen, Hirnschnitte oder Tierversuche angewiesen. Nun liefern Miniaturgehirne aus menschlichem Nervengewebe Einblicke in die Funktionen des Denkorgans. Die sogenannten Organoide könnten die Suche nach neuen Medikamenten und Therapien revolutionieren, berichtet die Autorin.

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Abgerundet wird das Titelthema von einem Interview mit dem Hirnforscher Niels Birbaumer von der Universität Tübingen, das der bild der wissenschaft-Chefredakteur Christoph Fasel geführt hat. Unter anderem geht es um Fragen rund um das Thema, welche Bedeutung das Altern für die Entwicklung der kognitiven Fähigkeiten hat und wie man mit dem Verstand von Menschen in Kontakt treten kann, die nicht mehr aktiv mit der Außenwelt kommunizieren können.

bild der wissenschaft mit neuer Struktur und Frisur

Die Artikel des Schwerpunktthemas Hirnforschung finden Sie in der Oktober-Ausgabe von bild der wissenschaft, die ab dem 18. September im Handel erhältlich ist. Das Heft erscheint erstmals im neuen Gewand:  Cover, Layout und Rubriken präsentieren sich frisch designt.

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bild der wissenschaft | Aktuelles Heft

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