10-tägige Studienreise vom 15. bis zum 24. September 2019 zu den aktivsten Vulkanen Europas Lavafeuer und Naturgewalten - wissenschaft.de
Anzeige
Anzeige

10-tägige Studienreise vom 15. bis zum 24. September 2019 zu den aktivsten Vulkanen Europas

Lavafeuer und Naturgewalten

Bild: Andreas Landmann

Mit bild der wissenschaft den Vulkanismus erleben

Ein in Europa einmaliges Naturerlebnis erwartet Sie in Süditalien: die aktivsten Vulkane der nördlichen Erdhalbkugel – mit nächtlichen Lavafontänen, die am Stromboli in den Himmel steigen, und Schwefeldämpfen am Vulcano. Lavafelder und Tropfsteine aus Magma erwarten Sie auf 2700 Meter Höhe auf Italiens höchstem Vulkan, dem Ätna. Für diese besondere geologische Studienreise haben wir mit Dr. Andreas Landmann einen Experten als wissenschaftlichen Reisebegleiter gewonnen, der die Liparischen Inseln wie seine Westentasche kennt. Für bild der wissenschaft mit dabei ist Harald Frater, Redaktionsleiter Online bei wissenschaft.de

 

Der Reiseverlauf

Am Sonntag, 15. September 2019, fliegen wir von München nach Catania. Von Anfang an begleitet uns der Mineraloge Dr. Andreas Landmann. Nach der Ankunft in Catania führt er in seinem Abendvortrag in den aktiven Vulkanismus des Mittelmeerraums ein.

Am 2. Tag erleben wir den ersten vulkanologischen Höhepunkt unserer Reise – das Gipfelgebiet des aktiven Ätna. Von den ersten Neben‧kratern auf 1300 Meter Höhe aus fahren wir mit der Gondel bis auf 2400 Meter Höhe und von dort mit einem Geländefahrzeug weiter bis in in Gipfelnähe, wo sich die derzeit aktiven Krater des Ätna befinden. Hier erfühlen wir die Nachwärme der letzten Ausbrüche von 2018, sehen Schwefeldämpfe und beeindruckende große Vulkankrater am 1000 Meter tiefen Valle di Bove. Den Abendvortrag hält der Redaktionsleiter Online Harald Frater über wissenschaft.de – den Internetauftritt von bild der wissenschaft.

Der 3. und 4. Reisetag stehen ganz im Zeichen der Insel Vulcano. Nach dem Bustransfer von Catania nach Milazzo setzen wir mit dem Tragflügelboot über zu unserer ersten Liparischen Insel. Hier erwartet uns ein abenteuerliches Bad im heißen Schwefelschlamm. Weiter geht es zur Halbinsel Vulcanello mit ihrem inzwischen begrünten Krater. Am 4. Tag steigen wir zu Fuß zum Kraterrand des 400 Meter hohen Vulcano auf. Dichte gelbe Schwefeldämpfe zischen aus dem 250 Grad Celsius heißen Boden – beeindruckend ist der massive Bewuchs mit gelben Schwefelkristallen. Mittags kochen wir Eier im heißen Boden. Wir genießen den Fernblick über den gesamten Archipel der Liparischen Inseln.

Anzeige

Am 5. Tag setzen wir über zur Nachbarinsel Lipari, die sich durch die größten Bims- und Obsidianvorkommen Südeuropas auszeichnet. Auf einer eindrucksvollen Inselrundfahrt, die in der Altstadt von Lipari endet, erklärt unser wissenschaftlicher Reisebegleiter die regionalen Besonderheiten.

Am 6. Tag setzen wir zur Insel Stromboli über und erleben den absoluten geologischen Höhepunkt dieser bild der wissenschaft-Studienreise. Wir lernen Europas aktivsten Vulkan umfassend und detailreich kennen.

Am Morgen des 7. Tags starten wir zu einer geologischen Führung am Strand des Stromboli. Anschließend gibt Andreas Landmann Tipps zur optimalen Fototechnik, damit Sie Lavafotos in guter Qualität machen können. Gegen 16 Uhr beginnt der Aufstieg zum Aussichtspunkt des Stromboli-Kraters auf 420 Meter Höhe. Diese Wanderung erfordert etwas Kondition und wird die Gruppe ins Schwitzen bringen, doch das lohnt sich: Oben haben wir eine fantastische Sicht zu den drei Stromboli-Kratern. Der Abstieg erfolgt – mit Stirnlampen – im Dunkeln. Andreas Landmann sorgt dafür, dass Teilnehmer, die diesen Aufstieg scheuen, die Vulkanausbrüche andernorts hervorragend erleben können.

8. Tag: Rundfahrt mit dem Boot um den Stromboli. Wir umrunden die Insel, machen viele Zwischenstopps. Die Gruppe erlebt direkt die vulkanischen Ausbruchsphasen. Tauchfreunde können die Fischwelt im kristallklaren Wasser erkunden. Wer möchte, fährt zur nächtlichen Beobachtung der Vulkanausbrüche des Stromboli ein zweites Mal mit dem Boot um die Insel.

9. Tag: Mit dem Schnellboot setzen wir nach Milazzo auf Sizilien über. Weiter geht es zum Hotel in Catania. Nachmittags folgt ein Rundgang durch die Altstadt Catanias zu den historisch bedeutenden Orten.

Der Rückflug von Catania nach München ist am 10. Tag, Dienstag, 24. September.

 

Highlights

– Gipfelgebiet des Ätna
– Vulkanausbrüche live am Stromboli
– Heiße Schwefeldämpfe auf Vulcano
– Siziliens Kultur, Land und Leute

 

Wissenschaftlicher Reiseleiter

ist der Mineraloge Dr. Andreas Landmann. Er ist seit 20 Jahren auf den Vulkanen Europas unterwegs

 

Leistungen und Preise

Die 10-tägige Reise kostet pro Person im Doppelzimmer 4280 Euro. Der Einzelzimmerschlag beträgt 490 Euro. Mindestteilnehmerzahl 15 Personen, maximal 24 Personen.

Im Reisepreis sind enthalten: Reisebegleitung ab/bis München durch Dr. Andreas Landmann. Flüge mit Lufthansa ab/bis München in der Economy Class, innerdeutsche Bahnanreise Rail&Fly (2. Klasse), 9 Übernachtungen mit Frühstück, 8 Dreigänge-Abendessen in guten Restaurants, Transfers, Fährüberfahrten, Eintrittsgelder und Besucherpässe laut Tourverlauf, Schifffahrt um den Stromboli, zusätzliche örtliche deutschsprachige Reiseleitung. Nicht im Preis enthalten sind Getränke, Trinkgelder, Reiseversicherungen und die fakultative Nachtfahrt um den Stromboli. Programmänderungen sind vorbehalten.

Anmeldungen bitte bei: Ariana Seifried, Ikarus Tours GmbH, Am Kaltenborn 49–51, 61462 Königstein, Tel: 06172 / 290 227, Fax: 06174 / 229 52, seifried@ikarus.com
Es gelten die Reisebedingungen von Ikarus, die Sie zusammen mit der Reisebestätigung erhalten.

Anzeige

bild der wissenschaft | Aktuelles Heft

Anzeige

Aktueller Buchtipp

Sonderpublikation in Zusammenarbeit  mit der Baden-Württemberg Stiftung
Jetzt ist morgen
Wie Forscher aus dem Südwesten die digitale Zukunft gestalten

Wissenschaftslexikon

po|co  〈Mus.〉 ein wenig, etwas (zu spielen) ● ~ adagio; ~ a ~ nach u. nach ... mehr

Ab|sorp|ti|ons|kan|te  〈f. 19; Chem.〉 sprunghafter Übergang von schwacher zu starker Absorption; die Lage der A. ist bei der Absorption von Röntgenstrahlung charakteristisch für ein chem. Element

Harn|ko|lik  〈f. 20; Med.〉 durch Harnsteine im Harnleiter verursachte, krampfhafte Schmerzen in der Harnblase

» im Lexikon stöbern
Anzeige
Anzeige