bild der wissenschaft plus 12/2018 Jetzt ist morgen - wissenschaft.de
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bild der wissenschaft plus 12/2018

Jetzt ist morgen

Ralf Butscher (Foto: F. Post)

Liebe Leserin, lieber Leser,

als ich vor rund zehn Jahren erstmals mit der Baden-Württemberg Stiftung (die damals noch Landesstiftung hieß) zusammenarbeiten durfte, war ich von Beginn an beeindruckt von dem, was das kleine und hochmotivierte Team dort leistet. Es ging um Forschungsprojekte, von der Stiftung finanziert, die sich etwa um Themen aus Nanotechnik oder Photonik drehten. Die Wissenschaftler, mit denen ich sprach, waren begeistert und sichtlich stolz darauf, ein Teil der Community rund um die Stiftung zu sein.

Seither haben sich neue „heiße“ Themen herauskristallisiert. Die vielleicht wichtigsten sind Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. Sie durchdringen mit atemberaubendem Tempo Mobilität, Medizin, Industrie und privaten Alltag. Schon jetzt haben sie viele Lebensbereiche umgekrempelt. Und auch wenn sich die weitere Entwicklung kaum absehen lässt, ist klar: Da kommt noch viel auf uns zu – Nützliches, aber auch Bedenkliches.

Und wieder geht die Baden-Württemberg Stiftung voran: In ihren Programmen zur Digitalisierung begleitet sie die Veränderungen und leistet Pionierarbeit. Zum Beispiel bei der Digitalen Ethik. Diese hat das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine im Blick, die Zuordnung von Verantwortlichkeiten und den Stellenwert von Demokratie und Menschenwürde – auch in Zeiten von Bots, Servicerobotern und Systemen mit Künstlicher Intelligenz. Hier klare Signale zu setzen, basierend auf fundierten Forschungsergebnissen, ist eine Stärke der Stiftung. Was sie sonst noch an spannenden Projekten stemmt, zeigen Ihnen die Beispiele in diesem Heft. Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre und viel Spaß beim Lesen.

Herzlich,
Ihr Ralf Butscher

Ressortleiter für Technik und Kommunikation, bild der wissenschaft

 

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Die Sonderpublikation können Sie online lesen auf wissenschaft.de

Inhalt

Editorial
Die Forscher in Baden-Württemberg haben ein Ziel: Künftig sollen Menschen und Maschinen Hand in Hand zusammenarbeiten

Muskeln im Modell
Per Supercomputer simulieren Forscher aus Stuttgart, wie Muskeln funktionieren

Griff-Technik für die gelähmte Hand
Eine neuartige Stützstruktur lässt Menschen mit Lähmung wieder sicher nach Gegenständen fassen

Licht am Limit
Wichtiger Schritt für die Produktion: eine verlässliche Qualitätskontrolle direkt in der Fertigung

Erkennen, wenn ein Auto lügt
Vernetzte Fahrzeuge sollen den Verkehr sicherer machen – und müssen Falschmeldungen erkennen

„Der Mensch muss stets über die Maschinen bestimmen“
Forschungsbereichsleiterin Dr. Angela Kalous und Geschäftsführer Christoph Dahl im Gespräch

Dem Pfeifen auf der Spur
Wie entsteht Lärm und wie breitet er sich aus? Die Antwort lässt sich aus Daten herausfiltern

Gezähmte Datenkraken
Viele Apps sind gratis, greifen aber persönliche Infos ab. Eine neue Technik kann das unterbinden

Beihilfe zur Revolution
Der Weg zur Industrie 4.0 ist mühsam. Forscher begleiten kleine und mittlere Unternehmen

Helle Köpfe
In der Zukunftsakademie der Stiftung Kinderland gibt es viel aus der Welt von morgen zu entdecken

Digital durchstarten
In einem Hightech-Truck lernen Jugendliche, was Digitalisierung für das Berufsleben bedeutet

Ein Dach aus Roboterhand
Bauwerke, die ohne Abfälle entstehen? Ein neues Verfahren macht das möglich

 

Die Sonderpublikation können Sie hier als PDF herunterladen.

 

Ein kostenloses Exemplar der Sonderpublikation können Sie hier anfordern:

Leserservice bild der wissenschaft
Postfach 810580
70522 Stuttgart

Phone: +49 711 7252–201
Fax: +49 711 7252–399,
E-Mail: bdw@zenit-presse.de

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bild der wissenschaft | Aktuelles Heft

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Aktueller Buchtipp

Sonderpublikation in Zusammenarbeit  mit der Baden-Württemberg Stiftung
Jetzt ist morgen
Wie Forscher aus dem Südwesten die digitale Zukunft gestalten

Wissenschaftslexikon

Zahn|bein  〈n. 11; unz.〉 unter dem Zahnschmelz liegendes Hartgewebe des Zahns; Sy Dentin ( ... mehr

Feu|er|sa|la|man|der  〈m. 3; Zool.〉 lebendgebärender, etwa 25 cm langer, auf schwarzem Grund grellgelb gefleckter Schwanzlurch der europ. Mittelgebirge: Salamandra salamandra

♦ pe|tro|che|misch  〈[–çe–] Adj.〉 die Petrochemie betreffend, auf ihr beruhend

♦ Die Buchstabenfolge pe|tr… kann in Fremdwörtern auch pet|r… getrennt werden.
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