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DAMALS 11/2022

1273: Ein Graf wird König – Aufstieg der Habsburger

Blick auf die Ruine der Habsburg am Zusammenfluss von Aare und Reuss. Von der ehemaligen Doppelburg steht nur noch der hintere Teil, heute ein Museum. (Bild: Aargau Tourismus)

Als Kaiser Maximilian I. (1508–1519) für sein prachtvolles Grabmal in der Hofkirche in Innsbruck 28 Bronzeskulpturen von prominenten Vertretern der Habsburger anfertigen ließ, durfte natürlich auch Rudolf I. nicht fehlen. Schließlich begann die Erfolgsgeschichte der Dynastie mit dessen Wahl zum römisch-deutschen König im Jahr 1273. Eine Generation zuvor waren die Habsburger noch einfache Grafen mit versprengten Besitzungen am Oberrhein und in der heutigen Schweiz gewesen. Einmal auf dem Thron, ließ sich Rudolf die Chance nicht nehmen, seine Hausmacht zu erweitern. Der Sieg gegen seinen ärgsten Widersacher, den böhmischen König Ottokar II. Premysl, sollte Österreich und die Steiermark in den Besitz der Habsburger bringen. Dank kluger Heiratspolitik gelang es ihm zudem, seine Familie mit den mächtigsten Höfen des Heiligen Römischen Reichs zu verbinden.

 

Die vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 11/2022

Beiträge in dieser Ausgabe

 

Neustart nach der Krise
Nach dem Tod Kaiser Friedrichs II. 1250 geriet des Heilige Römische Reich in eine politische Krise. Während des sogenannten Interregnums kümmerten sich die Fürsten zunächst um ihre eigenen Belange, an der gemeinsamen Wahl eines mächtigen Königs waren sie nicht interessiert. In der Wahl Rudolfs von Habsburg zeigte sich dann ein neuer Konsens.
von PROF. DR. MARTIN KAUFHOLD

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Showdown der Panzerreiter
Der mächtigste Fürst des Heiligen Römischen Reichs, der Böhmenkönig Ottokar II. Premysl, konnte seine Niederlage gegen Rudolf I. von Habsburg im Kampf um die Krone nicht akzeptieren. Da ein Großteil seines Landbesitzes auf dem Spiel stand, ging er aufs Ganze – 1278 kam es daher zu einer der größten Ritterschlachten des Mittelalters.
von PROF. DR. ANNETTE KEHNEL

Mit Geschick und vielen Töchtern
Manche Historiker haben Rudolf I. als „kleinen König“ charakterisiert. Ein mittelalterlicher Chronist rühmte dagegen, dass noch nie in Deutschland so viel Frieden war. Rudolf I. verstand es meisterlich, die Kurfürsten bei der Stange zu halten – auch durch kluge Heiratspolitik.
von PROF. DR. BERND SCHNEIDMÜLLER

Die nächste Generation tut sich schwer
Erst nachdem Adolf von Nassau als Nachfolger Rudolfs I. gescheitert war, kam mit Albrecht I. ein weiterer Habsburger auf den Thron. Doch dieser tat sich schwer, die Machtstellung seiner Familie zu sichern – dazu trug auch sein frühes Ende durch die Hand eines Mörders bei.
von PROF. DR. JÖRG SCHWARZ

Der rote Löwe hält die Welt in Atem
Ein aufrechter roter Löwe im goldenen Schild, den Schweif in die Höhe gereckt: Die Habsburger mit ihrem markanten Wappen ent – wickelten sich im Mittelalter zur mächtigen Dynastie. Die Kritik, der Aufstieg wäre zu Lasten des Reichs erfolgt, da nur das Interesse der Familie zählte, hält unser Autor Prof. Dr. Bernd Schneidmüller für anachronistisch: Im Mittelalter war die Familie Grundlage aller politischen Überlegungen.
von PROF. DR. BERND SCHNEIDMÜLLER 

Wo sich Kirche und Welt begegneten
Aktuelle Forschungen zeigen, dass Frauenklöster im mittelalterlichen Pommern Orte enger Verflechtung von weltlicher und geistlicher Macht waren.
von PROF. DR. OLIVER AUGE 

Ein ungewöhnlicher Blick auf Paris
Das Tagebuch eines Handwerkers aus Basel erzählt von einer Reise nach Paris im Jahr 1807.
von ANNA JOISTEN

„Auf die Galeere!“
Seit Beginn des 16. Jahrhunderts wurde im Osmanischen Reich für bestimmte Delikte immer häufiger die Ruderstrafe verhängt – jahre- oder gar lebenslanger Ruderdienst auf einer Galeere. Dies diente nicht nur dem Strafvollzug, sondern es war ein bequemes Mittel, um schnell und billig dringend benötigte Arbeitskräfte für die Marine herbeizuschaffen.
von PD DR. GÜL SEN

Skeptisch beäugen, pragmatisch behandeln
Die Griechen erfanden die „Barbaren“, indem sie sich selbst – die „Hellenen“ – von anderen Völkern strikt abgrenzten. Im alltäglichen Leben war ihr Verhältnis zu Fremden aber durchaus vielseitig. Das Spektrum reichte von Misstrauen über Gastfreundschaft, Schutz und Asyl bis zu dauerhaftem Aufenthaltsrecht.
von PROF. DR. HOLGER SONNABEND

Wo Karl der Große ein und aus ging
Das Ingelheimer „Museum bei der Kaiserpfalz“ entstand 1917 als historisch-naturkundliche Sammlung. Heute vermittelt es Besucherinnen und Besuchern ein Bild der Residenz Karls des Großen anhand jüngster archäologischer Befunde.
von DR. WINFRIED DOLDERER

Die Frauen aus der Steppe
Die Helden der griechischen Mythen bekamen es oft mit Amazonen zu tun – Kriegerinnen, die sich nicht selten als ebenbürtige Gegnerinnen er – wiesen. Amazonen waren allerdings nicht nur Figuren aus Heldengeschichten, sondern reale Stammeskriegerinnen, welche die Steppen vom Kaukasus bis nach China bevölkerten.
von DR. DAVID NEUHÄUSER

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Erd|floh  〈m. 1u; Zool.〉 bis 4 mm großer Blattkäfer, der sich meist springend fortbewegt u. an Gartengewächsen schädlich wird: Halticini; Sy Flohkäfer … mehr

Neur|as|the|nie  auch:  Neu|ra|sthe|nie  〈f. 19; Med.〉 Erschöpfungszustand des Nervensystems; … mehr

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