DAMALS 08/2020 Katharina von Medici – Die „Schwarze Königin“ und die Hugenottenkriege - wissenschaft.de
Anzeige
Anzeige

DAMALS 08/2020

Katharina von Medici – Die „Schwarze Königin“ und die Hugenottenkriege

Bei der Hochzeit von Heinrich von Valois und Katharina von Medici am 28. Oktober 1533 in Marseille leitete Papst Clemens VII. die Trauzeremonie. (Gemälde, um 1627). (Bild: AKG / Sotheby’s)

Dass eine Frau über das Land herrscht, war in der französischen Monarchie nicht vorgesehen – Katharina von Medici hat es dennoch geschafft. Sie regierte nicht nur für ihren minderjährigen Sohn Karl IX., auch dessen Nachfolger Heinrich III. überließ der Mutter gerne schwierige Entscheidungen. Die Bilanz für Katharinas „Regierungszeit“ ist düster: acht Religionskriege und ein Massaker, das noch heute als Vorlage für „Bluthochzeiten“ in TV-Serien dient. Ihr durch die eigene Biographie geschärftes politisches Gespür konnte die damalige Schwäche der französischen Krone nicht ausgleichen.

 

Beiträge in dieser Ausgabe

Katharina in Italien

Spielball der Mächtigen

Die Jugend Katharinas von Medici war geprägt von den Machtkämpfen in Italien. Jahrelang war sie Geisel der Feinde der Medici. Ihr Großonkel Papst Clemens VII. spannte sie dann als Braut für seine Zwecke ein.... mehr

Der Hof in Frankreich

Im Schatten der Mätresse

Vom Regen in die Traufe, so könnte man den Umzug Katharinas an den französischen Hof beschreiben. Doch dank ihres klugen Verhaltens überstand sie auch die schwierigen Jahre im Schatten von Diane de Poitiers, der Geliebten ihres Gatten Heinrich II.... mehr

Anzeige

Regentin für ihre Söhne

Herrscherin über ein gespaltenes Reich

Nach dem frühen Tod Heinrichs II. begann der Aufstieg seiner Witwe Katharina von Medici zur mächtigsten Frau in Frankreich. Mit ihren Versuchen, zwischen Katholiken und Protestanten zu vermitteln, scheiterte sie jedoch – der Konflikt eskalierte.... mehr

„Bartholomäusnacht“

Tage der Gewalt

Es sollte eine Feier der Versöhnung werden: die Vermählung der französischen Prinzessin Margarete mit Heinrich, dem protestantischen König von Navarra. Doch es kam anders. Ein Anschlag auf den Hugenottenführer Coligny löste eine Spirale der Gewalt aus.... mehr

Das Ende des Hauses Valois

Die „Schwarze Königin“

Die „Bartholomäusnacht“ schädigte den Ruf Katharinas. Ihre Feinde schoben ihr die alleinige Schuld an den Ereignissen zu. Doch sie blieb weiter bemüht, zwischen den Konfliktparteien zu vermitteln. Zum Ende ihres Lebens sah sie sich gezwungen, Heinrich von Navarra auf den Königsthron... mehr


Es geschah vor 55 Jahren: Gründung der Republik Singapur

Unabhängigkeit wider Willen

Am 7. August 1965 war Singapur plötzlich unabhängig. Für die Einwohner kam das recht überraschend. Malaysia hatte den Stadtstaat quasi über Nacht aus der gemeinsamen Föderation ausgeschlossen. Die spätere Erfolgsgeschichte Singapurs war damals noch nicht abzusehen.... mehr

Forschung

Zwischen Walzer und Parade

Zwischen 1933 und 1945 geriet die österreichische Filmproduktion zunehmend unter den Einfluss der Nationalsozialisten. Doch der walzerselige Musikfilm behauptete sich eigenständig als erfolgreiches Genre.... mehr

Forschung

Universität und Konsum

Die Universitäten des Spätmittelalters waren ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für eine Stadt.... mehr

Der Forscher Heinrich Barth

Afrika-Reisender ohne imperiale Ambitionen

Von 1850 bis 1855 erforschte der Hamburger Geograph und Historiker Heinrich Barth Westafrika. Seine Schriften sind weitgehend frei von rassistischen Stereotypen. Bis heute sind sie eine wichtige historische Quelle für die Erforschung der Region, aber auch für die Wissenschaftsgeschichte.... mehr

Das Reich der Goldenen Horde

Die Schutzgeld-Erpresser von der Wolga

Rund 250 Jahre lang verbreitete die Goldene Horde Angst und Schrecken in Osteuropa. Die Eroberungen dieser mongolischen Reiterheere reichten von Westsibirien bis nach Osteuropa – seit Mitte des 13. Jahrhunderts verfestigten sie sich zu einer Herrschaft, die Teil des mongolischen Großreichs war... mehr

Tiroler Volkskunstmuseum

Zwischen Festtag und Alltag

Das Tiroler Volkskunstmuseum in Innsbruck bettet seine Exponate in den Jahreslauf und den Alltag der früheren Bewohner Tirols ein. So hebt sich die Dauerausstellung von vergleichbaren Sammlungen ab.... mehr

Elisabeth Förster-Nietzsche

Den Bruder neu erfunden

Elisabeth Förster-Nietzsche (1846 –1935), die jüngere Schwester des Philosophen Friedrich Nietzsche, war seine Nachlassverwalterin. Gezielt prägte und steuerte sie den Kult um ihren Bruder und sein Werk. Sie sorgte dafür, dass er als zentraler Denker des „Dritten Reichs“ angesehen... mehr

Faszinierende Figuren: Michael Wolffsohn über Jesus von Nazareth

„Ein in jeder Hinsicht Herausragender“

Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Wissenschaft sprechen über historische Gestalten, die sie beeindruckt haben. In dieser Ausgabe: der Historiker und Publizist Michael Wolffsohn über Jesus von Nazareth.... mehr

Anzeige

DAMALS | Aktuelles Heft

Bildband DAMALS Galerie

Anzeige

Wissenschaftslexikon

Gar|de|ro|ben|frau  〈f. 18〉 Frau, die im Theater u. a. die von den Gästen abgelegte Kleidung verwahrt

Misch|ling  〈m. 1〉 1 〈oft abwertend〉 jmd., dessen Eltern verschiedenen typologischen Bevölkerungsgruppen angehören 2 〈Biol.〉 Bastard ... mehr

Alk  〈m. 1; Zool.〉 1 Angehöriger einer Familie der regenpfeiferartigen Vögel 2 Schwimmvogel der Nordozeane: Alcidae ... mehr

» im Lexikon stöbern

Der Podcast zur Geschichte.

Geschichten von Alexander dem Großen bis ins 21. Jahrhundert. 2x im Monat reden zwei Historiker über ein Thema aus der Geschichte. In Kooperation mit DAMALS – Das Magazin für Geschichte.

Hören Sie hier die aktuelle Episode:

Anzeige
Anzeige