DAMALS 03/2019 Leonardo – Auf der Suche nach Perfektion - wissenschaft.de
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DAMALS 03/2019

Leonardo – Auf der Suche nach Perfektion

Statue von Leonardo da Vinci auf der Piazza della Scala in Mailand. (Bild: iStock/iPhotographer62)

Leonardo da Vinci hat mit der „Mona Lisa“ das bekannteste Kunstwerk der Welt geschaffen. Zu seinen Lebzeiten bekamen das Bild aber nur wenige zu sehen. Er arbeitete bis zu seinem Tod daran. Auch die uns so faszinierenden Skizzenbücher erschlossen sich erst der Nachwelt. Die Zeitgenossen kannten ihn als Maler des „Abendmahls“ – und auch als Arrangeur von Festen und Theateraufführungen. Seine Kulissen und technischen Spezialeffekte verblüfften die Menschen, doch davon blieb nichts erhalten.

 

 

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Beiträge in dieser Ausgabe

Der junge Künstler in Florenz

Ein holpriger Start

Die Geburt als uneheliches Kind am 15. April 1452 war eigentlich kein guter Start ins Leben für Leonardo, doch der Vater erkannte früh das Talent seines Sohnes und schickte ihn nach Florenz in die Lehre zu Andrea del Verrocchio, einem der bekanntesten Künstler der Stadt.... mehr

Leonardo und die Sforza

Angespornt zu Höchstleistungen

In Mailand konnte Leonardo endlich das ganze Spektrum seines Genies entfalten. Für Herzog Ludovico Sforza entwarf er Kriegsmaschinen, arrangierte Feste, porträtierte dessen Geliebte – und er schuf eines seiner bekanntesten Werke: das „Abendmahl“.... mehr

Wanderjahre

Ein rastloser Geist

An den Untergang der Sforza schlossen sich für Leonardo unstete Jahre an. Er interessierte sich mehr für seine Forschungen als für die Aufträge der Mäzene. Nach Aufenthalten in Mantua, Florenz, Venedig und Rom wurde er schließlich „Hofmaler“ des französischen Königs Franz I.... mehr

Erfinder und Naturforscher

Kein Problem ist zu schwierig

Wie umfangreich Leonardos natur- und ingenieurwissenschaftliche Forschungen waren, zeigen seine Skizzenhefte: Besonders interessiert war er an der Mechanik, der Anatomie und an den Kräften des Wassers.... mehr

Rezeption

Sperriges Genie

Bei seinen Zeitgenossen hatte er den Ruf eines notorisch unzuverlässigen Künstlers mit exzentrischen Ansichten. Erst seit dem späten 18. Jahrhundert wurde Leonardo als geniales Multitalent verehrt. Heute sehen viele in ihm die ideale Verkörperung einesRenaissance-Gelehrten; dabei war er... mehr


Es geschah vor 40 Jahren: Atomunfall in den USA

Die Beinahe-Katastrophe von Harrisburg

In der Geschichte der friedlichen Nutzung der Kernenergie war der Störfall von Harrisburg am 28. März 1979 die erste gravierende Panne, die weltweites Aufsehen erregte. Kritiker sahen ihre Zweifel an der Beherrschbarkeit der Nukleartechnik spektakulär bestätigt.... mehr

Forschung

Bekehrung der armen Sünder

Wie sah der Kampf um die Seelen von Todeskandidaten aus der Perspektive eines lutherischen Gefängnispfarrers im 17. Jahrhundert aus?... mehr

Forschung

Auf dem Zauberberg

Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts galt die Höhenkur in Schweizer Orten wie Davos oder Arosa als wichtigste Therapie für Lungenkranke. Doch die Wirkung der Höhenluft wurde nie erwiesen.... mehr

Die Gründung Belgiens

Frühes Paradies des Liberalismus

Im 19. Jahrhundert entstand in Westeuropa ein Staat, der wirtschaftlich sehr erfolgreich und politisch so liberal wie kein anderer war: das Königreich Belgien. Allerdings wurden zu dieser Zeit auch die Grundlagen für den heutigen Sprachenstreit gelegt.... mehr

Bergbau und Armut in West Virginia

Die Kohlenhölle der Appalachen

Der Reichtum an Steinkohle und Holz, den West Virginia zu bieten hatte, beförderte wesentlich Industrialisierung und Aufstieg der USA. Der Bundesstaat im Gebirgszug der Appalachen selbst blieb jedoch arm und unterentwickelt: Die Arbeiter wurden ausgebeutet, die Wälder abgeholzt.... mehr

Schlossmuseum Eckartsau

Asyl für den letzten Kaiser

Schloss Eckartsau war für Karl I., den letzten Kaiser Österreich-Ungarns, nach seiner Absetzung der erste Asylort. Wenige Monate später, am 23. März 1919, musste er Österreich, nunmehr eine Republik, endgültig verlassen. Das barocke Jagdschloss in den Donau-Auen östlich von Wien erstrahlt... mehr

Otto von Freising

Der Geschichtsdeuter

Otto von Freising (um 1112−1158) aus dem Haus der Babenberger war seit 1138 Bischof von Freising. Er tat sich als Reformer hervor und nahm am Zweiten Kreuzzug teil. Berühmt aber machten ihn seine historischen Werke.... mehr

Faszinierende Figuren: Omer Meir Wellber über Isaac Bashevis Singer

„Eine unglaubliche Welt“

Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Wissenschaft sprechen über historische Gestalten, die sie beeindruckt haben. In dieser Ausgabe: der israelische Dirigent Omer Meir Wellber über den Literaturnobelpreisträger Isaac Bashevis Singer.... mehr

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grie|chisch  〈Adj.〉 Griechenland betreffend, dazu gehörig, aus Griechenland stammend ● ~es Feuer leicht brennbare, explosive Mischung, die auch auf dem Wasser brennt, ein Kampfmittel im Altertum u. im MA; ... mehr

Schu|le  〈f. 19〉 1 Erziehung u. Ausbildung der Kinder u. Jugendlichen sowie die dazu nötigen Anlagen: Lehranstalt, Schulgebäude, Unterricht in Klassen, inzwischen auch auf die Spezialbildung (Dolmetscher~, Ingenieur~) u. Fortbildung von Erwachsenen ausgedehnt (Abend~, Erwachsenen~) 2 〈in Zus.〉 Lehrbuch (Klavier~) ... mehr

po|ly|no|misch  〈Adj.〉 in der Art eines Polynoms; Sy vielgliedrig ( ... mehr

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