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DAMALS 2/2023

Otto der Große – Erneuerer des Kaisertums

Das Monumentalgemälde (1906) von Arthur Kampf im Kaiser-Otto-Saal des Kulturhistorischen Museums Magdeburg zeigt Otto I. als Sieger gegen Wenden und Slawen. (Bild: Magdeburg / Kulturhistorisches Museum Magdeburg / Foto: Linda Müller)

Am Ende waren es der Strapazen wohl zu viele gewesen: Als der 60-jährige Kaiser Otto I. 973 unerwartet in seiner Pfalz Memleben (im heutigen Sachsen-Anhalt) starb, lagen Jahrzehnte eines anstrengenden Lebens im Sattel hinter ihm, aber auch zahlreiche Triumphe. Der König des ostfränkischen Reichs hatte all das bewältigt, was deutsche Monarchen seiner Zeit als zentrale Herausforderungen verstanden und annahmen: zu Hause eine Machtbasis etablieren und dauerhaft sichern, Attacken von außen auf die Christenheit abwehren (so 955 durch den Sieg über die Ungarn), den Anspruch auf Herrschaft in Italien durchsetzen, vom Papst zum Kaiser gekrönt werden. Karl dem Großen nacheifernd, erneuerte Otto aus dem Haus der Liudolfinger damit die dauerhafte Verbindung der deutschen Monarchie mit dem römischen Kaisertum.

 

Die vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 2/2023

Beiträge in dieser Ausgabe

Der lange Weg des Kaisersohns
Am 21. Februar 1958 bekannte sich Otto Habsburg-Lothringen, der letzte Thronfolger der k. u. k. Monarchie, zur Republik Österreich. In sein Heimatland einreisen durfte er jedoch erst acht Jahre später nach zähen politischen Debatten.
von FELIX MELCHING

Auf den Spuren Karls des Großen
Die Machtbasis des 936 in Aachen gekrönten Otto I. war das ostfränkische Reich. Doch bald mischte sich der ehrgeizige Herrscher auch bei den benachbarten Westfranken ein. Er wollte dabei seinem Vorbild, Karl dem Großen, nacheifern.
von PROF. DR. CASPAR EHLERS

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Immer auf Achse
Wie viele römisch-deutsche Könige und Kaiser des Mittelalters war auch Otto I. fast ständig unterwegs. Seine Reiserouten und die Häufigkeit, mit der er manche Pfalzen und Bischofssitze besuchte, spiegeln dabei seine politische Agenda wider.

von PROF. DR. CASPAR EHLERS 

Welcher Weg führt nach Rom?
Das Erlangen der Kaiserkrone war für Otto I. ein schwieriges Unterfangen. Zuvor musste nicht nur der König von Italien in die Schranken gewiesen werden, schlimmer noch: Ottos Sohn Liudolf probte zuvor den Aufstand.

von PROF. DR. MATTHIAS BECHER 

Des Kaisers letzte Reise
Nach vielen Jahren in Italien schien es für Otto I. 972 an der Zeit, nach Deutschland zurückzukehren. Über ein halbes Jahr reiste der kaiserliche Tross von Station zu Station nach Norden. Mit dabei war Theophanu, die frisch angetraute byzantinische Gattin des Thronerben.

von PROF. DR. STEPHAN FREUND

Ein Sachse in Europa
Der Beiname Ottos I., der Große, deutet schon an, dass er eine zentrale Figur der Geschichte ist. Für was genau er steht – ist er der Gründer Deutschlands oder doch eher ein gewöhnlicher Herrscher seiner Zeit? –, das sah man im Lauf der Jahrhunderte jedoch immer wieder anders.

von PROF. DR. MATTHIAS BECHER 

Schon die Römer kannten Verschwörungstheorien
Verschwörungstheorien gehören zu den Herausforderungen der Gegenwart. Wie aber steht es um ihre Geschichte? Ein Projekt erforscht die römische Antike.

von JANNIK LENGELING

Zwischen Terror und Begegnung
Das Tagebuch einer Ukrainerin erzählt vom Alltag unter deutscher Besatzung im Zweiten Weltkrieg.

von ANNA JOISTEN

Des Königs Strippenzieher
In den ersten Jahren des 14. Jahrhunderts war Guillaume de Nogaret (um 1260 – 1313) der Architekt der französischen Politik. Sein Ziel, das er frei von Skrupeln verfolgte, war die Stärkung der königlichen Macht. Im Streit zwischen König Philipp IV. und dem Papst ging er höchste Risiken ein.
von DR. WINFRIED DOLDERER

Ein Diktator und seine Vision für Lettland
Karlis Ulmanis, Jahrgang 1877, ist die zentrale Figur der Geschichte des unabhängigen Lettland zwischen den Weltkriegen. Er spielte eine bedeutende Rolle auf dem Weg Lettlands zu einem souveränen Staat in den baltischen Unabhängigkeitskriegen. Und er schwang sich mit dem Staatsstreich vom 15./16. Mai 1934 zum Diktator auf. 1942 starb er in sowjetischer Haft.

von PROF. DR. JAN KUSBER


Keine Sache von gestern
Das Deutsche Spionagemuseum in Berlin dokumentiert die Geschichte der Geheimdienste vom alten Orient über die beiden Weltkriege bis zur Gegenwart.

von HELGA HAAS-RIETSCHEL


Die mächtigste Frau Roms
Als Schwester des berüchtigten Kaisers Caligula und Mutter des nicht minder berüchtigten Nero verbrachte Agrippina die Jüngere fast ihr gesamtes Leben im Zentrum der Macht. Der Ehefrau des Kaisers Claudius gelang es, beträchtlichen politischen Einfluss auszuüben. Sohn Nero wurde ihr letztlich zum Verhängnis.

von DR. DAVID NEUHÄUSER

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Fun|ken|zäh|ler  〈m. 3〉 = Funkenkammer

flüch|tig  〈Adj.〉 1 auf der Flucht befindlich, entflohen 2 vorübergehend, vergänglich … mehr

Span|nungs|ab|fall  〈m. 1u; El.〉 die Verringerung der Spannung innerhalb eines Widerstandes; Sy Spannungsgefälle … mehr

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