Anzeige
Anzeige

DAMALS 11/2021

Römische Republik in der Krise – Der Weg zur Alleinherrschaft

Im Stadtbild des antiken Rom (Blick auf das Forum Romanum) finden sich kaum noch Spuren der Republik. Die späteren Kaiser ließen mit ihren Bauprojekten keinen Stein auf dem anderen. (Bild: Mauritius Images / Foto: Stefan Hefele)

Im Konflikt um ein Agrargesetz spaltete sich 133 v. Chr. der Senat, die tonangebende Institution der römischen Republik, in zwei zunehmend feindliche Lager. Akute Krisen folgten: Siegreiche Feldherren griffen nach der Macht, die gesellschaftliche Elite verstrickte sich in Intrigen, bis schließlich Bürgerkrieg herrschte. Marcus Tullius Cicero steht mit seiner wechselvollen Karriere beispielhaft für den Niedergang der Republik, an deren Ende die Alleinherrschaft stand: Der Anwalt, Politiker und Schriftsteller stritt für den Erhalt der alten Ordnung, wechselte selbst mehrfach die Seiten und wurde schließlich von seinen politischen Gegnern ermordet.

Beiträge in dieser Ausgabe

Rom ohne Monarch

Res publica

Das politische System der römischen Republik sorgte lange Zeit für Sicherheit und Stabilität. Die politische Macht lag dabei vor allem in den Händen der gesellschaftlichen Eliten.... mehr

Das Imperium und seine Folgen

Expansion als Stresstest

Der Reichtum aus den neuen Provinzen weckte bei der römischen Oberschicht den Hunger nach persönlicher Macht – doch so manche ambitionierte Karriere endete als Scherbenhaufen.... mehr

Krise und Bürgerkrieg

Der Geist ist aus der Flasche

Seit der zweiten Hälfte des 2. Jahrhundert v. Chr. häuften sich die Versuche einzelner römischer Politiker, die Macht an sich zu reißen. Neben skrupellosen Populisten wurden besonders Feldherren mit großen Heeren zur Gefahr für die Republik.... mehr

Anzeige
Das Ende der Republik

Die alte Ordnung versinkt im Chaos

Während auf den Straßen Roms chaotische Zustände herrschten, wurden die Mitglieder des ersten Triumvirats – Cäsar, Pompeius und Crassus – immer mächtiger. Und je energischer ihre Gegner sie in die Schranken weisen wollten, desto näher rückte das Ende der Republik.... mehr

Essay

War Rom jemals eine Demokratie?

Die demokratischen Qualitäten der römischen Republik werden oft angezweifelt. Der Althistoriker Holger Sonnabend betont aber, dass die mächtigen Männer Roms bei der Durchsetzung ihrer Politik sehr wohl auf breite Zustimmung aus der Bevölkerung angewiesen waren.... mehr


Es geschah vor 70 Jahren: Verhaftung hoher kommunistischer Funktionäre

Schauprozess in Prag

Am 23./24. November 1951 wurden in Prag führende kommunistische Politiker verhaftet, darunter der stellvertretende Ministerpräsident Rudolf Slánský. Geschah dies auf Anordnung Moskaus? Es steckte mehr dahinter: Eine entscheidende Rolle spielten der Nationalitätenkonflikt in der... mehr

Forschung

Kinder zwischen Polen und Deutschland

Tausende alleinstehende deutsche Kinder blieben nach 1945 in Polen zurück. Deren bisher wenig bekanntes Schicksal erforscht ein Projekt.... mehr

Forschung

Glockengeläut und Stimmgewirr

Mittelalterliche Stadtpfarrkirchen können als „Soundzentren“ betrachtet werden.... mehr

Bau der Wiener Ringstraße

„Zur Großstadt demolirt“

Die Wiener Ringstraße ist das Machtsymbol Kaiser Franz Josephs I. (1848–1916). Das Jahrhundertprojekt der Gründerzeit war die einzige große Reformtat seiner 68-jährigen Regentschaft. Sie bescherte Wien einen wirtschaftlichen Boom, hatte aber auch Schattenseiten.... mehr

Theatermensch Molière

Dichter des Sonnenkönigs

Die Stücke des französischen Dichters Molière (1622–1673) bestechen durch ihren Humor. Dabei war die Frage, was er seinen Zeitgenossen zumuten konnte, für den Dichter eine stete Gratwanderung. Ein Vorteil: Ludwig XIV. war dem Dichter wohlgesonnen.... mehr

Schlossmuseum Ludwigslust

Repräsentation mit Papiermaché

Schloss Ludwigslust bei Schwerin zeigt große Pracht, aber auch Einfallsreichtum angesichts knapper Kassen. Und es beherbergt ein sehenswertes Barockmuseum.... mehr

Der englische Theologe John Wyclif

Früher Kritiker des Papstes

Der englische Theologe und Philosoph John Wyclif (um 1330–1384) war ein radikaler Kirchenkritiker. Rund 150 Jahre vor der Reformation verurteilte er den Machtanspruch des Papstes und den Reichtum der Kirche – und forderte einschneidende Reformen.... mehr

Anzeige

DAMALS | Aktuelles Heft

Bildband DAMALS Galerie

Der Podcast zur Geschichte.

Geschichten von Alexander dem Großen bis ins 21. Jahrhundert. 2x im Monat reden zwei Historiker über ein Thema aus der Geschichte. In Kooperation mit DAMALS – Das Magazin für Geschichte.

Hören Sie hier die aktuelle Episode:

Anzeige

Wissenschaftslexikon

His|to|ly|se  〈f. 19; Physiol.〉 Auflösung des Gewebes (durch Enzyme od. Bakterien) [<grch. histos ... mehr

Chro|ma|to|gra|fie  〈[kro–] f. 19; Chem.〉 Verfahren zur Trennung gelöster od. gasförmiger Verbindungen, beruht darauf, dass eine bewegliche Phase wandert u. die zu trennenden Stoffe mit unterschiedl. Geschwindigkeiten transportiert; oV Chromatographie ... mehr

Um|keh|rung  〈f. 20〉 1 das Umkehren (von Gegenständen) 2 〈fig.〉 2.1 Veränderung in entgegengesetzter Richtung ... mehr

» im Lexikon stöbern
Anzeige
Anzeige