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DAMALS 04/2020

Stalin – Herrschaft des Schreckens

Die Paranoia des sowjetischen Machthabers Stalin kannte keine Grenzen, selbst seine engsten Vertrauten lebten in ständiger Angst, dass ihr Name auf einer der nächsten „Todeslisten“ auftauchen könnte. Wer von den Häschern der Geheimpolizei abgeholt wurde, hatte schlechte Karten: Viele wurden erschossen, der Rest verschwand in den Lagern des GULAG. Das Titelthema begleitet Stalins Karriere bis zum Vorabend des Zweiten Weltkriegs. Schwerpunkte sind der Umbau der Sowjetunion zur Industrienation und das Terrorregime des Diktators.

 

Beiträge in dieser Ausgabe

Der Weg an die Macht

Der Unterschätzte

Mit Unterstützung seines politischen Ziehvaters Lenin hatte sich Stalin Anfang der 1920er Jahre in der Führungsspitze der Bolschewiki festgesetzt. Weil er wenig Neigung zur Theorie zeigte, wurde der gebürtige Georgier von innerparteilichen Gegnern oft unterschätzt. Doch er erwies sich als... mehr

Verfolgung der „Kulaken“

Krieg gegen das Dorf

Stalin brauchte die Überschüsse der Landwirtschaft für die Industrialisierung der Sowjetunion. Die Bauern wollten sich aber nicht in die geplanten Großbetriebe zwingen lassen. Um ihren Widerstand zu brechen, wurden die Dörfer mit Terror überzogen. Hauptziel waren die „Kulaken“, die... mehr

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Der große Umbruch

Brachialer Fortschritt

Stalin hatte Großes mit der Sowjetunion vor: Innerhalb weniger Jahre wollte er das noch stark agrarisch geprägte Land zur führenden Industriemacht umbauen. Die Erfolge waren beeindruckend, doch für die Bevölkerung kamen sie zu einem hohen Preis.... mehr

Die „Säuberungen“

Maschinerie des Terrors

Bereits mit der Oktoberrevolution etablierten die Bolschewiki organisierten Terror und „Säuberungen“, um vermeintliche Feinde im Inneren zu eliminieren. Stalin steigerte diese Praxis in den 1930er Jahren zum Massenmord an Hunderttausenden.... mehr

GULAG

Die Hölle der Lager

Die Strafkolonien des GULAG sind mit die bekanntesten Elemente des stalinistischen Terrors. Diese Einrichtungen organisierter Zwangsarbeit waren aber entgegen einer verbreiteten Ansicht nicht nur in Sibirien zu finden, es gab sie in der gesamten Sowjetunion.... mehr

Vorabend des Zweiten Weltkriegs

Vorbereitung auf den Existenzkampf

Ende der 1930er Jahre ahnte Stalin, dass sich die Sowjetunion bald in einem Krieg würde behaupten müssen. Er versuchte sein Land zu wappnen. Doch woher würde die Attacke kommen?... mehr


Es geschah vor 70 Jahren: Gründung des Neckermann-Versands

Konsumglück per Katalog

„Neckermann macht’s möglich“, diesen Slogan kannte in den 1960er und 1970er Jahren so gut wie jeder. Der Kaufmann Josef Neckermann hatte sein gleichnamiges Versandhaus im April 1950 in Frankfurt am Main gegründet. Mit seinem immer weiter gefächerten Angebot wurde Neckermann für viele... mehr

Forschung

Casanova und die Medizin

Der berühmte Venezianer interessierte sich zeitlebens für die Wissenschaften. Vor allem seine medizinischen Kenntnisse waren beachtlich; mit ihnen kurierte er den französischen Hochadel ebenso wie sich selbst.... mehr

Forschung

Der Streiter Gottes

Erfolgreiche Propaganda: Der schwedische König Gustav II. Adolf wurde in der zeitgenössischen Publizistik zum selbstlosen Retter der Protestanten stilisiert.... mehr

Reformer in München

Staatsmann, Erfinder, Menschenfreund

Der Amerikaner Benjamin Thompson, Graf Rumford, stieg unter Kurfürst Karl Theodor zum wichtigsten Berater auf und führte zahlreiche Reformen in München ein. Er begründete auch den Englischen Garten.... mehr

Das Schicksal einer zwangsgetauften Familie

Gefährliche Geheimnisse

Tausende von Juden wurden 1497 in Portugal zwangsgetauft, darunter die reiche und einflussreiche Familie Benveniste, die nun den Namen Mendes erhielt. Im Geheimen praktizierten die „Conversos“ genannten Neuchristen ihren alten Glauben weiter. Die Mendes-Benveniste flohen 1537 unter dem Druck... mehr

Haus der Weimarer Republik

Zeitlos aktuell – die Stabilität der Republik

Symbolträchtiger geht es kaum: Direkt gegenüber dem Deutschen Nationaltheater Weimar, in dem 1919 die Nationalversammlung die neue Verfassung erarbeitete und beschloss, ist 100 Jahre später das „Haus der Weimarer Republik“ eröffnet worden. Kompakt, aber differenziert präsentiert es die... mehr

„Leichensynode“ von 897

Ein toter Papst vor Gericht

Die sogenannte Leichensynode im Jahr 897 gehört zu den dunkelsten Kapiteln der Papstgeschichte. Papst Formosus wurde von seinem Nachfolger, Stephan VI., aus dem Grab gerissen und vor Gericht gestellt. Für die Papstgeschichte ist diese Synode auch deshalb wichtig, weil sie mit der Frage verknüpft... mehr

Faszinierende Figuren: Gerhard Henschel über Saul Ascher

„Klarsicht und Angriffslust“

Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Wissenschaft sprechen über historische Gestalten, die sie beeindruckt haben. In dieser Ausgabe: der Schriftsteller und Satiriker Gerhard Henschel über den liberalen jüdischen Publizisten Saul Ascher.... mehr

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Geschichten von Alexander dem Großen bis ins 21. Jahrhundert. 2x im Monat reden zwei Historiker über ein Thema aus der Geschichte. In Kooperation mit DAMALS – Das Magazin für Geschichte.

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