DAMALS 01/2009 Der Wiener Kongress - wissenschaft.de
Anzeige
Anzeige

DAMALS 01/2009

Der Wiener Kongress

Er hat getanzt, aber nicht nur: Der Kongress, der vom 18. September 1814 bis zum 9. Juni 1815 in Wien getagt hat, war zwar auch ein gesellschaftliches Ereignis mit zahlreichen Festen und kulturellen Darbietungen; vor allem aber wurde in der Stadt an der Donau die Neuordnung Europas nach dem Sturz Napoleons beschlossen. Die Fäden der Kongress-Diplomatie wurden dabei vor allem von einem Mann gezogen: dem österreichischen Staatskanzler Klemens Wenzel Lothar Fürst von Metternich. Neben den gekrönten Häuptern Europas nahmen an der Konferenz auch die Vertreter zahlreicher Kleinstaaten teil. Die „Mindermächtigen“ waren zwar bei den Beratungen der „Großen“ nicht zugelassen, doch blieben sie auch unter dem Dach des in Wien gegründeten Deutschen Bundes ein wichtiges Element des Föderalismus auf dem Boden des ehemaligen Alten Reichs.

Beiträge in dieser Ausgabe

Fürst Metternich und Zar Alexander I.

Verbündete und Gegner

Bestimmende Gestalten des Wiener Kongresses waren der russische Zar Alexander I. und der österreichische Staatsminister Metternich. Im Kampf gegen Napoleon waren sie Verbündete gewesen, doch in der Frage der Neuordnung Europas ging die Politik der beiden Protagonisten ... mehr

Die deutschen Kleinstaaten auf dem Kongress

Garanten des Föderalismus

Zumindest in einem Punkt hätten die „mindermächtigen“ deutschen Staaten auf dem Wiener Kongress gern das Rad der Zeit zurückgedreht: Einen Kaiser wollten sie wieder haben, doch das scheiterte am Widerstand der großen und mittleren Staaten. In anderen Punkten konnten... mehr

Chronologischer Überblick

Leipzig, Wien, Waterloo

Der Russland-Feldzug markiert den Anfang vom Ende der napoleonischen Herrschaft in Europa. Mit dem Sturz des französischen Kaisers stellte sich die Frage der Neuordnung des Kontinents.... mehr

Schauplatz, Ablauf, Organisation

Man sollte sie zum Teufel jagen

Mit dem Bonmot „Der Kongress tanzt“ wird der Eindruck erweckt, es sei in Wien 1814/15 weniger verhandelt als gefeiert worden. Tatsächlich wurde verhandelt und gefeiert, wobei auch Feste dazu dienten, Kontakte zu knüpfen und Absprachen zu treffen. Zu viel wurde das... mehr

Anzeige

Die Folgen des Wiener Kongresses

Erfolgreiches Krisenmanagement

Der Wiener Kongress leitete eine 100-jährige Ära des Friedens in Europa ein. Konflikte gab es zwar weiterhin, doch entwickelten sie sich nicht zu einem den ganzen Kontinent erfassenden Flächenbrand. Dieser Erfolg hatte aber auch eine Kehrseite: die Verweigerung ... mehr

Titelbeitrag Weitere Themen

Geschichte(n) erzählen im Museum

Viele der großen Ausstellungen, die DAMALS-Leser in den letzten Jahren besucht haben, hat Kurt Ranger gestaltet, der dieses Metier seit mehr als 20 Jahren betreibt. Mit dem Ausstellungsdesigner sprach Marlene Hiller.... mehr

Die Geschichte der Toilette im Mittelalter

„Locus necessitatis“ und haymlich Gemach

Auf dem „stillen Örtchen“ dauerte das Mittelalter länger als in anderen Lebensbereichen. Noch nach 1945 war in weiten Teilen Europas auf dem Land das Plumpsklo die Regel. Jahrhundertelang war die Masse der Bevölkerung von dem Komfort, den die antiken Kulturen auch dem... mehr


Anzeige

DAMALS | Aktuelles Heft

Bildband DAMALS Galerie

Anzeige

Aktueller Buchtipp

Wissenschaftslexikon

Plek|trum  auch:  Plekt|rum  〈n.; –s, Plek|tren; Mus.〉 Stäbchen od. Plättchen aus Holz, Metall, Schildpatt od. Elfenbein, mit dem die Saiten von Zupfinstrumenten angerissen werden; ... mehr

Se|gel|flos|ser  〈m. 3; Zool.〉 zu den Maulbrütern gehörender, scheibenförmiger Süßwasserfisch mit hohem Rücken: Pterophyllum

Fo|ra|men  〈n.; –s, – od. –mi|na; Med.〉 Loch, Öffnung [lat.]

» im Lexikon stöbern
Anzeige
Anzeige