DAMALS 01/2014 Die Moguln - wissenschaft.de
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DAMALS 01/2014

Die Moguln

Baumogul, Medienmogul – noch heute steht der Begriff Mogul für Größe und Macht. Und tatsächlich: Es ist beeindruckend, wie sich ein kriegerischer Klan aus Zentralasien im 16. Jahrhundert in Indien als Herrscherdynastie etablierte. Die Nachfahren Timurs erwiesen sich nicht nur als geschickte Machtpolitiker, sondern auch als Freunde der Künste. Gerade das kulturelle Erbe der Moguln – Architektur und Malerei – wurde in Europa prägend für das Bild des „typischen“ orientalischen Herrschers. In seiner Blütezeit zeichnete sich das Reich durch religiöse Toleranz aus, mit Aurangseb, der einen strengen Islam vertrat, verhärteten sich die Fronten. Der Auftritt der Marathen Ende des 17. Jahrhunderts brachte die Macht der Moguln ins Wanken.

Beiträge in dieser Ausgabe

Maya-Guerilla in Mexiko

Der Aufstand der Zapatistas

Eine bewaffnete Erhebung erschütterte am 1. Januar 1994 den Staat Mexiko – und präsentierte der Weltöffentlichkeit zugleich einen unerwarteten Akteur: die „Zapatistas“, Maya aus dem entlegenen Südosten des Landes, die sich nach dem legendären Revolutionär ... mehr

Der Aufstieg Baburs

Vom Warlord zum Großmogul

Der Nachkomme Timurs schuf sich Anfang des 16. Jahrhunderts zunächst eine Machtbasis in Afghanistan. 1526 besiegte er den Sultan von Delhi, eroberte weite Teile Nordindiens und begründete damit das Mogulreich.... mehr

Konsolidierung des Reichs

Akbar – „Der Große“

Die rund 50-jährige Regierungszeit Akbars (arabisch „der Große“) markierte einen Höhepunkt der Mogulherrschaft. Er baute eine straffe Verwaltung auf und verteilte Landbesitz und Macht geschickt unter der Elite des Reichs.... mehr

Die Religionspolitik der Moguln

Der Herrscher als Messias

Die muslimischen Moguln zeigten im Umgang mit der religiösen Vielfalt Indiens Umsicht. Der mehrheitlich hinduistischen Bevölkerung begegneten sie tolerant. Sie selbst wichen mit ihrem Herrscherkult vom orthodoxen Islam ab.... mehr

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Kunst und Architektur im Mogulreich

Prachtbauten für die Ewigkeit

Das Taj Mahal, das Shah Jahan als Grabmal für seine Frau Mumtaz Mahal errichten ließ, gilt als Denkmal ewiger Liebe. Der Vorzeigebau der Mogularchitektur entstand aus einer hochentwickelten Hofkultur heraus und steht für die besonderen Vorstellungen der Moguln von Tod... mehr

Bedrohung durch die Marathen

Zermürbt von den Guerillakriegern

Unter Aurangseb (1658 –1707) erreichte das Mogulreich seine größte Ausdehnung. Doch die permanenten Angriffe der Marathen schwächten die Herrschaft der Moguln. Den langsamen Niedergang nutzte die Kolonialmacht Großbritannien für sich.... mehr

Forschung

Zwischen Therme und Fabrikschlot

Aachen war im 19. Jahrhundert eine Bäderstadt von europäischem Rang, aber auch ein bedeutender Industriestandort. Das gab immer wieder Anlass zu Konflikten. Die Stadt wird damit zu einem besonders interessanten Beispiel für die Umweltgeschichte.... mehr

Forschung

Auf nach Jerusalem!

Pilgerreisen wurden im Mittelalter immer beliebter. Ihre Organisation erinnert zum Teil an moderne Pauschalreisen, doch auch Gefahren drohten den Pilgern.... mehr

Serie "Vergessene Alltagswelten": Bauern im Hochmittelalter

Neues Land unter dem Pflug

Im Hochmittelalter verbesserte sich zeitweise die Lage der Bauern: Die Ausweitung der Ackerflächen, mehr Freizügigkeit im Verhältnis zum Grundherrn und technische Neuerungen sorgten für bessere Erträge. Aber das stetige Bevölkerungswachstum verhinderte eine dauerhafte... mehr

Dornier Museum Friedrichshafen

Vom Flugboot zum Nierenstein-Zertrümmerer

Der mit dem Namen Dornier untrennbar verbundene Flugzeugbau am Bodensee ist eines der spannendsten Kapitel der Luftfahrtgeschichte. Seit 2009 ist ihm ein eigenes Museum in Friedrichshafen gewidmet.... mehr

Pater Pio

Ordensmann mit besonderer Gabe

Pater Pio aus Süditalien wird von vielen Gläubigen verehrt. Nachdem er 1918 eine göttliche Gestalt gesehen haben wollte, tauchten an seinen Händen Wundmale auf. Pilger strömten zu ihm. Mehrere Päpste und Teile der Öffentlichkeit sahen das Wirken des Kapuziners mit... mehr


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Wissenschaftslexikon

Dachs  〈[–ks] m. 1; Zool.〉 1 Angehöriger einer Unterfamilie der Marder, plumpes Tier mit fast rüsselförmiger Schnauze, schwarzweißer Gesichtszeichnung, Vorderbeine mit starken Grabkrallen: Melina 2 〈fig.; umg.〉 unerfahrener Bursche ... mehr

An|dan|te  〈n.; –s, – od. –s; Mus.〉 Musikstück od. Teil davon in ruhigem Tempo

Ge|sichts|krampf  〈m. 1u; Med.〉 unwillkürl. Muskelzuckungen im Bereich der Gesichtsmuskulatur

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