DAMALS 03/2011 Die Nibelungen - wissenschaft.de
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DAMALS 03/2011

Die Nibelungen

Von der mittelalterlichen „Âventiure“ wurde das Nibelungenlied im 19. Jahrhundert zum Nationalepos der Deutschen. Die Geschichte um Liebe und Hass, Treue und Rache, Mut und Feigheit erlebte zahlreiche Interpretationen, doch die Faszination ist trotz der Vereinnahmung durch Nationalismus und Chauvinismus bis heute lebendig geblieben. Und unter den verschiedenen Schichten der Erklärungsmuster scheint im Nibelungenlied noch immer die aufgewühlte Welt der Völkerwanderung und des frühen Mittelalters durch.

Beiträge in dieser Ausgabe

Vom historischen Geschehen zum Nibelungenlied

Von „alten maeren“

Das Nibelungenlied gibt kein historisches Geschehen wieder. Gleichwohl finden sich darin zahlreiche Bezüge zu Ereignissen in der Spätantike bzw. im frühen Mittelalter. Doch fügte das Lied beispielsweise Personen zusammen, die sich tatsächlich nie hätten begegnen... mehr

Hauptpersonen und Handlung des Nibelungenlieds

Roman einer großen Liebe

Der Dichter des Nibelungenlieds goss nicht einfach den tradierten Sagenstoff in ein neues Gefäß, sondern interpretierte ihn auf seine Weise. Und so rückte as Verhältnis zwischen den Geschlechtern, die Liebe zwischen Siegfried und Kriemhild, in das Zentrum des Geschehens.... mehr

Die Entstehung des Nibelungenlieds

Alle Spuren führen nach Passau

Das Nibelungenlied ist an der Wende vom 12. zum 13. Jahrhundert von einem unbekannten Dichter in Passau verfasst worden. So liest man es in den Handbüchern. Doch was spröde klingen mag, ist das Ergebnis einer fast schon detektivischen wissenschaftlichen Spurensuche.... mehr

Die Rezeption des Nibelungenlieds

Ganz einzig und unerreicht

Während noch der Preußenkönig Friedrich II. die ganze mittelhochdeutsche Epik „keinen Schuß Pulver werth“ fand, wurde gerade das Nibelungenlied im Kampf gegen Napoleon zum Nationalepos stilisiert, in dem sich angeblich „die herrlichsten männlichen Tugenden“ der... mehr

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Der Schatz der Nibelungen

Der soll Dir immer verborgen sein

Die Erzählung vom Schatz der Nibelungen, der angeblich im Rhein versenkt sein soll, wirkt bis heute ebenso faszinierend wie phantastisch. Doch ganz ohne historischen Kern ist selbst diese Legende nicht. Was nicht heißen soll, dass die Erfolgsaussichten für moderne... mehr

1848. Eine Finanzkrise und ihre Folgen

„Condottierie der Geldzeit“

Die Frage, ob der Staat Großunternehmen, die durch eine Finanzkrise in ihrer Existenz bedroht sind, helfen soll, ist nicht erst mit der Globalisierung auf die politische Agenda gelangt. Ein frühes Beispiel, das bemerkenswerte Parallelen zur aktuellen Situation aufweist... mehr

Nikolaus von Kues und Verena von Stuben

Bischof contra Äbtissin

Nach seiner Ernennung zum Bischof von Brixen 1450 stieß Nikolaus von Kues mit seiner reformorientierten Politik vielfach auf Ablehnung durch den heimischen Adel und Klerus. Zu seiner ärgsten Widersacherin wurde Verena von Stuben, die Äbtissin des Klosters Sonnenburg im... mehr

Das Kloster Noravankh und die Fürsten Orbelian

Dem Glauben nach bin ich Christ, dem Volke nach Armenier

Im Schutz der hohen Berge, die das Land umgeben, konnte sich im Süden Armeniens während des Mittelalters eine eigenständige reiche Kultur erhalten. Zu den größten Sehenswürdigkeiten gehört das Kloster Noravankh, das zugleich Zeugnis vom politischen Geschick der... mehr


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♦ Die Buchstabenfolge hy|dr… kann in Fremdwörtern auch hyd|r… getrennt werden.
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