DAMALS 08/2006 Die Rothschilds. Der sensationelle Aufstieg einer europäischen Bankiersdynastie - wissenschaft.de
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DAMALS 08/2006

Die Rothschilds. Der sensationelle Aufstieg einer europäischen Bankiersdynastie

Als der hessische Kurfürst Wilhelm II. 1806 vor den französischen Soldaten Napoleon Bonapartes aus seiner Kasseler Residenz fliehen mußte, vertraute er einen großen Teil seines enormen Vermögens Mayer Amschel Rothschild an. Das historisierende Gemälde von Moritz Daniel Oppenheim (1800–1882) rechts zeigt den Besuch des Kurfürsten im Frankfurter Haus der Rothschilds. Vertrauensvoll legt der Fürst seine Hand auf die Schulter des Bankiers. Eindrucksvoller kann der Aufstieg der jüdischen Familie kaum illustriert werden, die ein ganz Europa umfassendes Bankennetz aufbaute. Ohne das Geld der Rothschilds wären zahlreiche industrielle Vorhaben und staatliche Großprojekte wie der Eisenbahnbau nicht finanzierbar gewesen. Doch die Rothschilds machten sich auch als Kunstsammler und als Gründer sozialer Einrichtungen, die zum Teil bis heute fortbestehen, einen Namen.

Beiträge in dieser Ausgabe

Nathan Mayer Rothschild (1777–1836)

Mein Vergnügen sind meine Geschäfte

Als Nathan Mayer Rothschild 1836 starb, war er der mit Abstand reichste Bürger Großbritanniens und einer der reichsten der Welt. Wie hatte es der Sproß aus der Frankfurter Judengasse geschafft, in London zum bedeutendsten Financier seiner Zeit aufzusteigen?... mehr

Familienzweige

Die Rothschilds – ein weitverzweigtes Haus

Von Frankfurt nach Wien, London, Neapel und Paris. Die Geschichte eines beispiellosen Aufstiegs.... mehr

Die Rothschilds als Bankiers und Industrielle

Ein Motor der Industrialisierung

Seit mehr als zwei Jahrhunderten betätigen sich Mitglieder der Familie Rothschild als Bankiers, Spekulanten, Unternehmer und Großindustrielle. Trotz vieler Krisen spannten sie im 19. Jahrhundert ein mächtiges Finanznetz innerhalb Europas und über die Grenzen des... mehr

Das Leben der Rothschild-Frauen

„Die Herren leben mehr in dieser Welt, als wir es dürfen“

Die Rothschild-Frauen sollten nicht an der Welt der großen Geschäfte teilhaben – so wollte es die Philosophie der Familie seit den Tagen von Mayer Amschel Rothschild. Untätig waren sie dennoch nicht, und auch ihr Einfluß war beträchtlich.... mehr

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Das soziale Engagement der Familie Rothschild

Die soziale Verantwortung des Geldes

Nur freigebiger Reichtum ist ehrenwerter Reichtum – was für christliche Unternehmer und Freiherren galt, das ließen die jüdischen sich nicht zweimal sagen. So erfolgreich die Rothschilds im Profitmachen waren, so herausragend waren sie auch auf dem Non-Profit-Sektor, ... mehr

Mouton-Rothschild und Lafite-Rothschild

Die Weine der Rothschilds

Für Kenner und Genießer steht der Name Rothschild vor allem für ausgezeichnete Bordeaux-Weine. Und dies gleich mit zwei großen Namen, Mouton-Rothschild und Lafite-Rothschild.... mehr

Hannah Mathilde von Rothschild (1832–1924)

Eine stille Sammlerin

Rund 40 Mitglieder der Familie Rothschild haben sich über die Jahrhunderte hinweg als Sammler von Kunstwerken betätigt, darunter – als einzige Frau in der von Männern dominierten Sammlerwelt – Hannah Mathilde von Rothschild in Frankfurt am Main.... mehr

Heinrich Heines „Harzreise“

Der Brocken ist ein Deutscher

Heinrich Heines „Harzreise“ vereint auf einzigartige Weise romantische Naturbeschreibung und ironisch-sarkastische Kommentare, die die Lektüre zu einem Genuß machen – und das Buch zugleich zu einem zeitlosen literarischen Reisebegleiter.... mehr


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Zoo|pa|ra|sit  〈[tso:o–] m. 16〉 Schmarotzer, der in od. auf Tieren lebt [<Zoo… ... mehr

Spalt|öff|nung  〈f. 20; Bot.〉 Öffnung an der Oberhaut der von Luft umgebenen grünen Teile höherer Pflanzen, die dem Gasaustausch u. der Transpiration dienen

con for|za  〈Mus.〉 mit Kraft (zu spielen) [ital.]

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