DAMALS 10/2005 Imperium Romanum. Die Krise eines Weltreichs - wissenschaft.de
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DAMALS 10/2005

Imperium Romanum. Die Krise eines Weltreichs

Das Imperium Romanum erlebte im 2. Jahrhundert eine Zeit der Blüte. Auch im heutigen südwestdeutschen Sprachraum war die römische Zivilisation allgegenwärtig: Reste von Römerstädten und -kastellen, Gutshöfen und Heiligtümern finden sich bis heute in fast unüberschaubarer Vielzahl – ein Zeichen für die fortgeschrittene Romanisierung dieser Region hinter dem Limes, der römischen Grenzlinie, die jüngst in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen worden ist. Doch von der römischen Welt geprägt waren auch viele Völker jenseits des Limes, die mit den Römern Handel trieben, sie als Verbündete unterstützten – oder ihnen als Feinde gegenüberstanden. Die große Krise, die das Imperium Romanum im 3. Jahrhundert erfaßte, warf die Römer auf die Rheingrenze zurück; nur hinter dem Fluß als neuer, alter Grenze lebte die römische Welt fort. Die Krise des 3. Jahrhunderts bedeutete für viele Menschen auch eine persönliche Sinnkrise – Antworten suchten die verunsicherten Römer auch in Religionen wie dem Christentum oder dem Mithras-Kult.

Beiträge in dieser Ausgabe

Die Krise des Römischen Reiches im 3. Jahrhundert

Ein Imperium steht zur Disposition

Das dritte nachchristliche Jahrhundert war für Rom eine Zeit gewaltigen Umbruchs und existentieller äußerer Bedrohungen. Die Ressourcen des Reiches waren überstrapaziert, seine Finanzlage wurde immer prekärer, und der Mißmut der Bevölkerung brach sich an vielen Orten... mehr

Der Limes in Südwestdeutschland

Keine Grenze im modernen Sinn

Seit diesem Sommer gehört der Obergermanisch-Rätische Limes, der auf einer Länge von 550 Kilometern zwischen Rhein und Donau die unterschiedlichsten Landschaften im heutigen Südwestdeutschland durchzieht, zum Weltkulturerbe der UNESCO.... mehr

Die spätantike Flußverteidigung am Rhein

Mit Patrouillenbooten unterwegs

Zu allen Zeiten dienten Flüsse nicht nur als Transportwege für Menschen, sondern bildeten auch natürliche Grenzen. Diesen Umstand machten sich die Römer häufig zunutze – so auch, als in der Mitte des 3. Jahrhunderts der Limes unter dem Ansturm germanischer ... mehr

Religionen der Spätantike in Obergermanien

Christus contra Mithras

Auch nachdem das Christentum im Jahr 391durch Kaiser Theodosius zur Staatsreligion erhoben worden war, behielten die heidnischen Kultstätten für vieleMenschen in Obergermanien ihre Anziehungskraft.... mehr

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Römer, Sueben und Alamannen

Eine römisch-suebische Beziehungsgeschichte

Die germanische Welt war vielleicht die großartigste und dauerhafteste Schöpfung des politischen und militärischen Genies der Römer“, schrieb der amerikanische Mittelalterhistoriker Patrick Geary. Dieser Satz trifft ganz besonders für den heutigen deutschen Südwesten zu. Allerdings ist die... mehr

Augusta Raurica – Alltagsleben in einer römischen Koloniestadt

Zwischen Silberschatz und römischer Mittelklasse

Zahlreiche Bauwerke aus römischer Zeit beeindrucken noch heute durch ihre ausgeklügelte Architektur. Wer hingegen mehr über das tägliche Leben in der Antike erfahren will, sollte der östlich von Basel gelegenen Koloniestadt Augusta Raurica einen Besuch abstatten.... mehr

Römische Badekultur im deutschen Südwesten

„Soldatenbäder“ und Heilthermen

Die „Soldatenbäder“ von Baden-Baden und die Heilthermen von Badenweiler im Schwarzwald sind herausragende Beispiele für den hohen Stand der römischen Badekultur auch in der Provinz.... mehr

Eklat in der UN-Vollversammlung

Die Sache mit Chruschtschows Schuh

Es war eine stürmische Sitzung, in der die UN-Vollversammlung am 12. Oktober 1960 über die Entkolonialisierung debattierte. Erst hämmerte der sowjetische Staats- und Parteichef Chruschtschow mit seinem Schuh auf den Tisch, dann zerbrach auch noch der Hammer des... mehr

200 Jahre F. A. Brockhaus

Wissen ist Macht

„Der Brockhaus“ ist im deutschsprachigen Raum zum Synonym für „Enzyklopädie“ und „Lexikon“ geworden. Vor 200 Jahren wurde das Unternehmen mitten in den Wirren der Napoleonischen Kriege gegründet.... mehr


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Phe|nyl  〈n. 11; Chem.〉 das einwertige aromat. Radikal C 6 H 5 ... mehr

un|ter  〈Präp. m. Dat. auf die Frage ”wo?“, mit Akk. auf die Frage ”wohin?“〉 1 niedriger, tiefer als 2 verdeckt, überdeckt, versteckt von ... mehr

Ca|shew|nuss  〈[kæu:–] od. [kæu–] f. 7u; Bot.〉 Frucht des brasilian. Baumes Anacardium occidentale; Sy Elefantenlaus ... mehr

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